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Erich Hess (Politiker)
Erich Johann Hess (* 25. März 1981 in Dürrenroth; heimatberechtigt ebenda) ist ein Schweizer Politiker (SVP).
Politisches
Hess war ab dem 9. Februar 2008 Präsident der Jungen SVP Schweiz, vorher war er Kassier. Neben dem Präsidium belegt Hess weitere Mandate in der Schweizerischen Volkspartei, so ist er Mitglied des Vorstands der SVP des Kantons Bern sowie des Zentralvorstands der SVP Schweiz. Zusätzlich präsidiert er seit 2005 auch die Junge SVP Kanton Bern.
Unter seiner Führung brachte die Junge SVP 2008 zusammen mit den Schweizer Demokraten und gegen den Willen der Mutterpartei das Referendum gegen die Fortführung der Personenfreizügigkeit mit der EU zustande. Die Junge SVP schlug ihn als möglichen Nachfolgekandidaten bei der Bundesratswahl 2008 für den abtretenden Bundesrat Samuel Schmid vor. 2009 brachte er zudem die städtische Initiative «Schliessung und Verkauf der Reitschule» in Bern zustande, diese Volksinitiative wurde von der Stimmbevölkerung der Stadt Bern am 26. September 2010 mit 68,4 Prozent Nein-Stimmen deutlich abgelehnt. 2011 trat Hess erfolglos als Kandidat für die SVP an den Nationalratswahlen 2011 an, bei den Schweizer Parlamentswahlen 2015 wurde er hingegen erfolgreich in den Nationalrat gewählt. Bei den Nationalratswahlen 2019 wurde er in seinem Amt bestätigt.
Anfang 2014 gab Hess seinen Rücktritt als Präsident der Jungen SVP bekannt; Anian Liebrand wurde im Rahmen der Delegiertenversammlung vom 25. Januar 2014 als sein Nachfolger gewählt.
Positionen
Sein politisches Handeln ist vor allem geprägt vom Kampf gegen einen EU-Beitritt der Schweiz, dem Kampf gegen Ausländer und eine sogenannte «Überfremdung» der Schweiz, gegen eine fortschreitende Bürokratisierung sowie für niedrigere Steuern. In der Lokalpolitik ist sein Engagement gegen das Kulturzentrum Reitschule prägend. Neben seinem politischen Mandat ist er in verschiedenen Organisationen Mitglied. Hierzu gehören z. B. die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (AUNS), Pro Libertate und der Samariterfahrdienst Bern-Biel-Thun. Zudem ist er Mitglied der parlamentarischen Gruppe Für ein freiheitliches Waffenrecht[1].
Privatleben
Hess ist in Lauperswil im Emmental aufgewachsen. Er ist Lastwagenführer, Mitglied bei Les Routiers Suisses und Unternehmer.[2] In der Schweizer Armee bekleidete er den Rang eines Wachtmeisters.
Weblinks
- Erich Hess auf der Website der Bundesversammlung
- Website von Erich Hess
- Christof Gertsch: 30 Sekunden bis zur Meinung. Porträt in: Tages-Anzeiger vom 8. Juni 2018 (Archiv)
Einzelnachweise
- ↑ Gruppen der Bundesversammlung. (PDF) In: parlament.ch. Parlamentsdienste, 23. November 2020, abgerufen am 5. Januar 2021.
- ↑ Christoph Hämmann: Erich Hess, der Schrägstrich-Unternehmer. In: Berner Zeitung, 16. Februar 2016; abgerufen am 20. Februar 2016 (Paywall)
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Liste der Mitglieder des Schweizer Nationalrats in der 50. Legislaturperiode | Liste der Mitglieder des Schweizer Ständerats in der 50. Legislaturperiode
Nationalräte: Andreas Aebi | Matthias Aebischer | Christine Badertscher | Kilian Baumann | Kathrin Bertschy | Tamara Funiciello | Andreas Gafner | Andrea Geissbühler | Jürg Grossen | Lars Guggisberg | Erich Hess | Lorenz Hess | Natalie Imboden (seit Mai 2022) | Christa Markwalder | Nadine Masshardt | Melanie Mettler | Nadja Pieren | Albert Rösti (bis Dezember 2022) | Regula Rytz (bis Mai 2022) | Erich von Siebenthal | Heinz Siegenthaler | Marianne Streiff | Aline Trede | Christian Wasserfallen | Flavia Wasserfallen
Ständeräte: Hans Stöckli | Werner Salzmann
Liste der Mitglieder des Schweizer Nationalrats in der 51. Legislaturperiode | Liste der Mitglieder des Schweizer Ständerats in der 51. Legislaturperiode
Personendaten | |
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NAME | Hess, Erich |
ALTERNATIVNAMEN | Hess, Erich Johann (vollständiger Name) |
KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Politiker (SVP) |
GEBURTSDATUM | 25. März 1981 |
GEBURTSORT | Dürrenroth |
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Erich Hess (Politiker) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar. |