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Heldswil
Heldswil | ||
---|---|---|
Staat: | ||
Kanton: | ||
Bezirk: | Weinfelden | |
Politische Gemeinde: | Hohentannen | |
Postleitzahl: | 9216 | |
frühere BFS-Nr.: | 4491 | |
Koordinaten: | (734157 / 265919)47.53039.2203525Koordinaten: 47° 31′ 49″ N, 9° 13′ 13″ O; CH1903: (734157 / 265919) | |
Höhe: | 525 m ü. M. | |
Fläche: | 3,31 km²[1] | |
Einwohner: | 268 (31.12.2018)[2] | |
Einwohnerdichte: | 81 Einw. pro km² | |
Heldswil | ||
Karte | ||
Heldswil, schweizerdeutsch Heltschwiil,[3] ist eine ehemalige Ortsgemeinde und eine Ortschaft[2] der Gemeinde Hohentannen im Bezirk Weinfelden des Kantons Thurgau in der Schweiz.
Heldswil war 1816 bis 1998 eine Ortsgemeinde der Munizipalgemeinde Hohentannen. Am 1. Januar 1999 fusionierte die Ortsgemeinde Heldswil mit der Orts- und der Munizipalgemeinde Hohentannen zur politischen Gemeinde Hohentannen.[4]
Geographie
Heldswil liegt abseits der Verkehrswege auf einer Anhöhe zwischen dem Thur- und dem Aachtal. Zur Ortsgemeinde gehörten Heldswil mit den Weilern Hüttenswil und Bernhausen.[4]
Geschichte
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Der Ort wurde 759 als Heidolviswilare erstmals urkundlich erwähnt. Vor 1798 bildete Heldswil mit dem grösseren Teil von Buchackern und einem Teil von Götighofen das Niedergericht Heldswil in der Herrschaft Bürglen, während das Niedergericht Hüttenswil teils dem Abt von St. Gallen (Berggericht), teils zur Herrschaft Bürglen gehörte.[4]
Kirchlich teilte Heldswil das Schicksal der Pfarrei Sulgen. Die 1489 in Heldswil geweihte Kapelle St. Katharina gehörte zum Chorherrenstift St. Pelagius in Bischofszell, das die Kollatur innehatte. 1566 zog das Stift die Pfründe wieder an sich.[4]
Bis ins 19. Jahrhundert waren Reb- und Ackerbau sowie die Torfgewinnung vorherrschend, dann Vieh- und Milchwirtschaft sowie Obstbau. Um 1900 bot die Stickerei Nebenverdienste. 1940 bis 1947 erfolgte die Melioration des Riets. Obwohl sich in jüngerer Zeit einige Gewerbebetriebe angesiedelt haben, ist Heldswil ein Bauerndorf geblieben.[4]
Bevölkerung
Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 1980 | 1990 | 2000 | 2010 | 2018 |
Ortsgemeinde | 290 | 250 | 264 | 220 | 235 | |||
Ortschaft | 107 | 163 | 268[Anm. 1] | |||||
Quelle | [4] | [5] | [6] | [2] |
Von den insgesamt 268 Einwohnern der Ortschaft Heldswil im Jahr 2018 waren 32 bzw. 11,9 % ausländische Staatsbürger. 106 (39,6 %) waren evangelisch-reformiert und 79 (29,5 %) römisch-katholisch.[2]
Sehenswürdigkeiten
Die Kapelle St. Katharina wurde kurz vor 1489 errichtet. Sie zeigt sich heute im neugotischen Stil aus dem Jahre 1850. Der Innenraum wird von den beiden Altarstatuen St. Agatha und St. Barbara geschmückt. Die Kapelle ist in der Liste der Kulturgüter in Hohentannen aufgeführt.[7]
Bilder
Einzelnachweise
- ↑ Schweizerische Arealstatstik. Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau. (Memento vom 12. April 2016 im Internet Archive)
- ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 Vorlage:Orte TG 2018
- ↑ Heldswil Auf ortsnamen.ch (Online-Datenbank), abgerufen am 15. Februar 2020
- ↑ 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 Verena Rothenbühler: Heldswil im Historischen Lexikon der SchweizVorlage:HLS-Hinweis
- ↑ Vorlage:Orte TG 2000
- ↑ Vorlage:Orte TG 2010
- ↑ Kapelle St. Katharina in Heldswil. Auf der Webseite der Gemeinde Hohentannen, abgerufen am 20. Februar 2020
Anmerkungen
- ↑ mit Aussenhöfen
Affeltrangen | Amlikon-Bissegg | Berg | Birwinken | Bischofszell | Buchackern | Bürglen | Bussnang | Engishofen | Ennetaach | Erlen | Hauptwil-Gottshaus | Hohentannen | Kradolf-Schönenberg | Kümmertshausen | Märstetten | Schönholzerswilen | Sulgen | Weinfelden | Wigoltingen | Wuppenau | Zihlschlacht-Sitterdorf
Ehemalige Gemeinden: Amlikon | Andhausen | Andwil | Bissegg | Bleiken | Bonau | Buch bei Märwil | Buchackern | Buhwil | Donzhausen | Engwang | Friltschen | Götighofen | Gottshaus | Graltshausen | Griesenberg | Halden | Happerswil-Buch | Hauptwil | Heiligkreuz | Heldswil | Hessenreuti | Hosenruck | Illhart | Istighofen | Klarsreuti | Kradolf | Lanterswil | Leimbach | Märwil | Mattwil | Mettlen | Neukirch | Oberbussnang | Opfershofen | Oppikon | Ottoberg | Reuti | Riedt | Rothenhausen | Schönenberg | Schweizersholz | Sitterdorf | Strohwilen | Toos | Weerswilen | Zezikon | Zihlschlacht
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