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Orden der Freundschaft
Der Orden der Freundschaft (russisch Орден Дружбы) ist eine staatliche Auszeichnung Russlands, welche sowohl an russische Bürger als auch an Ausländer verliehen wird. Die Auszeichnung wurde am 2. März 1994 durch Ukas Nr. 442 des Präsidenten der russischen Föderation gestiftet und wird als Nachfolger des sowjetischen Orden der Völkerfreundschaft angesehen.
Die Auszeichnung wird laut Statut an Personen verliehen, welche Beiträge zur Förderung der Freundschaft und Zusammenarbeit mit der russischen Föderation auf den Gebieten der Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und des Friedens geleistet haben.
Beschreibung des Ordens
Der Orden zeigt in seiner Mitte eine stilisierte Weltkugel umgeben von einem Kranz von grünen Ölzweigen, eingefasst in einen fünfeckigen goldenen Stern. Auf der Rückseite steht die Inschrift „Мир и дружба“ („Frieden und Freundschaft“) sowie die Seriennummer des entsprechenden Ordens. Das Band des Ordens hat die Farben Hellblau und Grün.
Träger des Ordens im deutschsprachigen Raum
Deutschland
- Ulf Merbold, Raumfahrer, 1995
- Feofan Galinskij, 2000
- Ruth Werner, Oberst der Roten Armee, 2000 postum
- Andrea von Knoop, Chefin des Verbandes der Deutschen Wirtschaft in Russland, 2003[1]
- Nikolaus Knauf, Unternehmer und russischer Honorarkonsul, 2006
- Alex Jacob, Unternehmer und Initiator der "Aktion Augenlicht", 2007[2]
- Michael Arndt, Erzbischof der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland, 2008
- Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, 2009
- Klaus Dieter Müller, Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, 2009[3]
- Martin Hoffmann, Vorstandsmitglied des Petersburger Dialogs, 2009[4]
- Lothar de Maizière, vormals DDR-Ministerpräsident, Vorsitzender des deutschen Lenkungsausschusses des Petersburger Dialogs, 2010
- Manfred Schmidt, Ministerialdirektor und Leiter der Abteilung Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz im Bundesministerium des Innern, 2010[5]
- Ernst-Jörg von Studnitz, Vorsitzender des Deutsch-Russisches Forums, vormals deutscher Botschafter in Moskau, 2011
- Hans-Jürgen Renke, technischer Projektleiter Bosch Rexroth AG, Projekt der Rekonstruktion des Staatlichen akademischen Bolschoi-Theater Moskau, 2011
- Peter Löscher, Vorstandsvorsitzenden der Siemens AG, 2012
- Ljuba Schmidt, Vorsitzende des Vereins Hilfe für Tschernobylkinder in Brjansk e.V., 2012[6]
- Christel Kumbruck, Professorin für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Osnabrück, 2012[7]
- Reinhard Führer, Präsident des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge, 2013
- Monika Kopplin, Direktorin des Museum für Lackkunst, 2013[8]
Österreich
- Martin Bartenstein, Abgeordneter zum Nationalrat
- Peter Sixl, Österreichisches Schwarzes Kreuz, 2006 [9]
- Karl Schranz, ehemaliger Skirennläufer, 2008[10]
- Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreichs, 2009
Schweiz
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ http://www.aktuell.ru/russland/panorama/freundschaftsorden_fuer_andrea_von_knoop_996.html
- ↑ http://de.rian.ru/society/20071016/84131104.html
- ↑ Medienservice.sachsen.de vom 8. Mai 2009
- ↑ http://www.petersburger-dialog.de/putin-verleiht-martin-hoffmann-orden-der-freundschaft
- ↑ Verleihung des Ordens der Freundschaft an Dr. Manfred Schmidt, 13. Oktober 2010
- ↑ Russischer Orden für Ehrenamtliche aus Dessau, Mitteldeutsche Zeitung vom 29. November 2012
- ↑ Webseite der Hochschule Osnabrück, 3. Dezember 2012
- ↑ Webseite der Stimme Russlands vom 6. Dezember 2013
- ↑ http://www.landespressedienst.steiermark.at/cms/beitrag/10216645/374565/
- ↑ http://diepresse.com/home/sport/wintersport/432409/index.do
- ↑ http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Andermatt-wird-abgeschirmt-wenn-Medwedew-kommt/story/31767020
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Orden der Freundschaft aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar. |