Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzy­klo­pädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten)

How to read Jewiki in your desired language · Comment lire Jewiki dans votre langue préférée · Cómo leer Jewiki en su idioma preferido · בשפה הרצויה Jewiki כיצד לקרוא · Как читать Jewiki на предпочитаемом вами языке · كيف تقرأ Jewiki باللغة التي تريدها · Como ler o Jewiki na sua língua preferida

Bruno Oskar Pribram

Aus Jewiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Bruno Oskar Pribram (auch Přibram; geb. 11. Juni 1887 in Prag; gest. 1940 in Chicago) war ein österreichischer Chirurg. Er war Mitglied der Medizinerfamilie Pribram.

Leben

Bruno Oskar wurde als Sohn von Richard Pribram geboren. Nach einem Studium der Chemie an der Universität Wien, das er 1909 mit der Promotion abschloss, absolvierte er ein Studium der Medizin an den Universitäten Wien und Berlin, das er 1913 mit einer zweiten Promotion beendete. Nach dem Ersten Weltkrieg, in welchem er als Chirurg eingesetzt wurde, war er von 1918 bis 1924 Assistent an der Chirurgischen Klinik der Charité in Berlin und habilitierte sich dort 1921. 1925 erhielt er die Berufung zum außerordentlichen Professor an der Charité, und 1926 wurde er zum Leiter der Chirurgischen Abteilung des St.-Hildegard-Krankenhauses in Berlin ernannt. Die Lehrerlaubnis wurde ihm 1933 wegen seines jüdischen Glaubens entzogen, weshalb er 1938 nach England emigrierte. Er war der Entdecker des Novoprotins.

Werke

  • Fortschritte in der Erkenntnis der Pathologie und der chirurgischen Behandlung des Gallensteinleidens. Fischer, Jena 1930

Literatur

  • Katharina Kniefacz: Bruno Karl Oskar Przibram (Pribram). In: Universität Wien (Hrsg.): Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus an der Universität Wien 1938. Zuletzt aktualisiert am 28. Januar 2015 (online, abgerufen am 3. August 2015).
  • Rudolf Vierhaus (Hrsg.): Deutsche Biographische Enzyklopädie. 2. Ausgabe. Bd. 8 (2007), S. 77 (Eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche).
  • Rudolf M. Wlaschek: Biographia Judaica Bohemiae. Bd. 1, Forschungsstelle Ostmitteleuropa, Dortmund 1995, S. 170.

Weblinks

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Bruno Oskar Pribram aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.