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Jewish Voice from Germany
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Die Jewish Voice from Germany war eine deutsch-jüdische Zeitung, die vom 2. Januar 2012 bis zum 25. April 2019 vierteljährlich in deutscher und englischer Sprache im Tabloid bzw. halbnordischen Format erschien.
Die von dem Publizisten Rafael Seligmann herausgegebene Zeitschrift berichtete über Politik, Wirtschaft, Kultur und Religion und richtete sich an einen internationalen Leserkreis. Chefredakteure waren Hartmut Bomhoff und Elisabeth Neu. Die in Berlin produzierte unabhängige Zeitschrift wurde durch Anzeigen finanziert.
Die englischsprachige Auflage belief sich auf 50.000 Exemplare und wurde vor allem in den Vereinigten Staaten, in Westeuropa und in Israel gelesen. Deutschsprachig erschien die Jewish Voice from Germany als Beilage der Welt. Herausgeber Seligmann sah den Erfolg im Gegenwartsbezug der Zeitung: Endlich gebe es wieder eine lebendige jüdische Gemeinde in Deutschland, die auch international auf Interesse stoße.[1]
Mit der 25. Ausgabe wurde das Erscheinen im April 2019 eingestellt.[2]
Weblinks
- Website
- Nur die Juden fehlen. In: Kölner Stadtanzeiger, 6. Februar 2012
- Neues Deutschland-Bild in der „Jewish Voice from Germany“. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 9. Januar 2012
- Neue Zeitung: „Jewish Voice from Germany“: Für das Immunsystem der Gesellschaft. In: die tageszeitung, 11. Januar 2012
- Neue Zeitung über jüdisches Leben: Jenseits des Holocaust. In: Der Tagesspiegel, 12. Dezember 2011
- Renaissance des Judentums: Rafael Seligmanns "Jewish Voice from Germany". In: Kulturzeit, 11. Januar 2012
Einzelnachweise
- ↑ Simon Vaut: Der Traum von der deutsch-jüdischen Renaissance. In: Berliner Republik Ausgabe 5/2014, abgerufen am 16. Mai 2020 Simon Vaut im Gespräch mit Rafael Seligmann.
- ↑ Rafael Seligmann: Goodbye, Auf Wiedersehen, Lehitraot. In: Jewish Voice from Germany, 24. April 2019, abgerufen am 15. Mai 2020 (englisch).
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Jewish Voice from Germany aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar. |