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Antonio Banderas

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Antonio Banderas bei der Premiere von The Expendables 3 im August 2014
Antonio Banderas (2009)

José Antonio Domínguez Banderas (* 10. August 1960 in Málaga, Spanien) ist einer der bekanntesten spanischen Schauspieler der Gegenwart, der auch als Filmregisseur und teilweise als Sänger und Gitarrist arbeitet.

Leben

Der ältere von zwei Söhnen des Polizisten José Domínguez und der Lehrerin Ana Bandera wollte ursprünglich Fußballer werden, konnte jedoch seinen Traum aufgrund einer Beinverletzung, die er sich im Alter von vierzehn Jahren zuzog, nicht verwirklichen. Stattdessen begann Antonio Banderas zu schauspielern, was sich bald als seine neue Leidenschaft herausstellte. Nach einer Schauspielausbildung an der Malagaer Schauspielschule ESAD in Málaga spielte er zunächst an verschiedenen Bühnen in Madrid, ehe er auch als Leinwandschauspieler debütieren konnte. In der Folgezeit spielte er in einigen nationalen Film- und Fernsehproduktionen, teilweise unter der Regie von Pedro Almodóvar. 1992 übernahm er eine Hauptrolle in Mambo Kings und siedelte danach in die Vereinigten Staaten über.

Dem Nachnamen seiner Mutter, Bandera („Flagge“), fügte er nach eigenen Angaben für den Abspann seines allerersten Films im Jahr 1981 (Laberinto de pasiones (1982), R: Pedro Almodóvar) ein „s“ aus politischen Motiven hinzu, um neben der spanischen Nationalflagge auch Katalonien, das Baskenland und Andalusien – seine Herkunftsregionen – anzuerkennen. („Damals war das mit der spanischen Flagge eine große Sache für mich, und ich war kein Zentralist, so hängte ich das s an.“, New York, Mai 2004)

Gelegentlich arbeitet Banderas auch als Filmregisseur. So inszenierte er bereits 1999 seinem Debütfilm Verrückt in Alabama mit Melanie Griffith und anderen Schauspielern. Sein zweites Werk, „El camino de los ingleses“, eine Geschichte über das Heranwachsen in den 1970er Jahren, war 2007 bei der Berlinale zu sehen. Deutscher Titel: „Sommerregen“.[1]

Banderas wurde 2010 „Goodwill“-Botschafter bei den Vereinten Nationen, dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen für Kampagnen gegen die Armut, für den Umweltschutz und die Sicherung von Frauenrechten.[2]

Von 1988 bis 1996 war er mit Ana Leza verheiratet, nach seiner Scheidung heiratete er im Mai 1996 die US-Schauspielerin Melanie Griffith, mit der er eine gemeinsame Tochter hat. Im Sommer 2014 reichte Griffith die Scheidung ein, nachdem das Paar seit Frühjahr 2014 getrennt war.[3]

Mit seiner spanischen Heimatstadt Málaga ist er noch heute eng verbunden, was er mit seinem jährlichen Erscheinen und aktiven Mitwirken als Nazareno während der Semana Santa (Karwoche) auch öffentlich zeigt (gleichwohl findet der Auftritt inkognito statt).

Trivia

Unter Antonio Banderas’ Werken befinden sich auch die kommerziellen Misserfolge Der 13te Krieger und Ballistic (Ballistic: Ecks vs. Sever).

Auf der Liste der „sexiest film stars“ des Empire Magazin belegte er 1995 den 24. Platz und 1996 wurde er vom amerikanischen People Magazin unter die „50 most beautiful people in the world“ gewählt.

2003 spielte er erfolgreich am Broadway in dem Musical Nine an der Seite von Chita Rivera, wofür er eine Nominierung für den Tony Award erhielt.

Er sang mit Sarah Brightman einige Jahre zuvor das Lied „Phantom of the Opera“ aus dem gleichnamigen Musical[4] sehr erfolgreich ein. Auch in dem Film „Evita“ sang er alle Passagen selbst, sagte aber in einem Interview der Zeitschrift „You+me“, dass er kein professioneller Sänger sei und auch niemals werde. Zwischenzeitlich erschien lediglich eine CD, auf der nur Instrumentalmusik zu hören ist.[5]

Am 18. Oktober 2005 durfte Antonio Banderas seinen eigenen Stern (Nummer 2294) auf dem Bürgersteig des Hollywood Walk of Fame enthüllen.

Banderas’ deutsche Synchronstimme stammt üblicherweise von Bernd Vollbrecht.

Filmografie (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Antonio Banderas aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.