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Lüge (Arendsee)

Aus Jewiki
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Lüge
Stadt Arendsee (Altmark)
Koordinaten: 52° 45′ N, 11° 21′ O52.75777777777811.3558Koordinaten: 52° 45′ 28″ N, 11° 21′ 0″ O
Höhe: 58 m ü. NHN
Einwohner: 132 (31. Dez. 2017)
Eingemeindung: 1. Sep. 1992
Eingemeindet nach: Fleetmark
Postleitzahl: 39619
Vorwahl: 039034

Lage von Lüge in Vorlage:Positionskarte Deutschland Sachsen-Anhalt

Kirche zu Lüge (Oktober 2018)

Kirche zu Lüge (Oktober 2018)

Lüge ist ein Ortsteil der Stadt Arendsee (Altmark) im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt und gehört zur Ortschaft Fleetmark.[1]

Geografie

Das altmärkische Kirchdorf Lüge liegt etwa 19 Kilometer südöstlich der Kreisstadt Salzwedel und südwestlich des Ortsteils Fleetmark. Durch das Dorf verläuft die Landesstraße 15. Im Norden des Dorfes beginnt der Benkendofer Vorfluter. Im Süden liegt der 72 Meter hohe Schäferberg.

Geschichte

Die urkundliche Erwähnung von Lüge als Luge aus dem Jahre 1363 stammt aus der Abschrift eines Lehnbriefes über Beetzendorf und Apenburg.[2] Im Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 wird der Ort als Luge aufgeführt und gehörte den v.d. Schulenburg, aber das Kloster Dambeck und der Pförtner des Schlosses portula rius castri in Salzwedel hatten hier Einkünfte.

Im Süden des Dorfes links des Weges zum Schäferberg stand noch im 20. Jahrhundert eine Windmühle.[3]

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Störpke eingegliedert. Die Gemeinde Lüge wurde am 25. Juli 1952 aus dem Landkreis Salzwedel in den Kreis Klötze umgegliedert. Am 1. Januar 1988 kam die Gemeinde zum Kreis Salzwedel. Am 1. September 1992 wurde Lüge mit seinem Ortsteil in die Gemeinde Fleetmark eingegliedert[4]. Schließlich kam der Ortsteil Lüge am 1. Januar 2011 mit Fleetmark zur Stadt Arendsee (Altmark).[5]

Bevölkerung

Jahr Einwohner
1801 68
1818 71
1840 95
Jahr Einwohner
1885 81
1892 88
1900 78
Jahr Einwohner
1910 -
1925 207
1939 172
Jahr Einwohner
1946 349
2011 132
2012 133
Jahr Einwohner
2013 131
2014 134
2015 140
Jahr Einwohner
2016 136
2017 132

Ab 2011 Stand 31. Dezember des jeweiligen Jahres

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Feldsteinkirche Lüge ist ein frühgotischer Bau.[6] Die Kirche ist eine Filialkirche von Thüritz.[7]

Nahe dem Ort liegt das Großsteingrab Lüge, eine jungsteinzeitliche Grabanlage.


Auf dem Schäferberg, südlich des Dorfes, steht der UKW-Radiosender Fleetmark der Deutschen Funkturm GmbH.[8]

Religion

Die evangelische Kirchengemeinde Lüge gehört zur Pfarrei Thüritz,[7] die zum Pfarrbereich Kalbe–Kakerbeck des Kirchenkreises Salzwedel im Propstsprengel Stendal-Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland gehört.

Weblinks

Literatur

  • Wilhelm Zahn: Heimatkunde der Altmark. Nach Hinterlassenschaften des Verfassers bearbeitet von Martin Ehlies. 2. Auflage. Verlag Salzwedeler Wochenblatt, Graphische Anstalt, G.m.b.H., Salzwedel 1928, S. 144.
  • J. A. F. Hermes, M. J. Weigelt: Historisch-geographisch-statistisch-topographisches Handbuch vom Regierungsbezirke Magdeburg. Topographischer Teil. Band 2, 1842 S. 339 (Digitalisat).
  • Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich. In: Statistik des Deutschen Reichs. 2 Auflage. Band 550, Verlag für Sozialpolitik, Wirtschaft und Statistik, Paul Schmidt, Berlin 1941, S. 99, ZDB-ID 223601-1.
  • Systematisches und alphabetisches Verzeichnis der Gemeinden der Deutschen Demokratischen Republik (Gebietsstand 1. Januar 1952). Berlin 1952, S. 30.
  • Einheitsgemeinde Stadt Arendsee (Altmark): Einwohnerdaten der Jahre 2011 bis 2017. 2018-01-12

Einzelnachweise

  1. Hauptsatzung der Stadt Arendsee (Altmark). 2014-09-02 § 1 (4), S. 1 (stadt-arendsee.eu).
  2. Adolph Friedrich Riedel: Codex diplomaticus Brandenburgensis: Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellschriften. Hauptteil 1. Band 5, 1845 S. 339 ([{{{1}}} Digitalisat]).
  3. Karte des Deutschen Reiches, 1:100 000, Teil II/IV: Blatt 240: Wittenberge. Preußisches Statistisches Landesamt, 1906, abgerufen am 3. Januar 2018.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.
  5. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
  6. Thomas Hartwig: Alle Altmarkkirchen von A bis Z. Elbe-Havel Verlag, Havelberg 2012, ISBN 9783981403954, S. 311.
  7. 7,0 7,1 Haase, Hilbert: Pfarr-Almanach oder die evangelischen Geistlichen und Kirchen der Provinz Sachsen der Grafschaften Wernigerode, Rossla und Stolberg. 19. Jahrgang, Magdeburg 1903, S. 52, ZDB-ID 551010-7 (wiki-de.genealogy.net).
  8. Die Senderfotos im Internet. Salzwedel/Fleetmark. 20. August 2012, abgerufen am 3. Januar 2018.

Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Arendsee (Altmark)

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