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Richard Layard

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Richard Layard (2006)

Peter Richard Grenville Layard, Baron Layard (* 15. März 1934) ist ein britischer Nationalökonom und emeritierter Professor an der London School of Economics (LSE) in London. Seit 2000 ist er als Life Peer Mitglied im House of Lords.

Leben

Layard studierte zunächst Geschichte am King’s College der University of Cambridge und war danach als Lehrer und Forschungsbeauftragter des Robbins Committee on Higher Education tätig. Nach einem Studium der Ökonomik an der London School of Economics wirkte er dann als akademischer Lehrer an der LSE (von 1980 bis zu seiner Emeritierung 1999 als Professor) und als Berater für verschiedene Organisationen und Regierungsbehörden. Die Arbeitsmarktreformen von Tony Blair gingen zum Teil auf seine Vorschläge zurück.[1]

Er spezialisierte sich auf die Bildungs- und die Arbeitsökonomik. In den letzten Jahren ist er bestrebt, Erkenntnisse aus der Glücksforschung in die Wirtschaftswissenschaften einzubeziehen.

Am 3. Mai 2000 wurde er als Baron Layard, of Highgate in the London Borough of Haringey, zum Life Peer erhoben und sitzt seither auf Seiten der Labour Party im House of Lords.

2010 gründete Layard in Großbritannien zusammen mit Geoff Mulgan and Anthony Seldon die soziale Bewegung „Action for Happiness“, welche sich weltweit für den Aufbau einer glücklicheren und fürsorglicheren Gesellschaft einsetzt.[2]

Layard ist mit Molly Meacher verheiratet, die 2006 als Baroness Meacher ebenfalls zum Life Peer erhoben wurde. Er ist Research Fellow des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA)[3], von der er 2008 den IZA Prize in Labor Economics verliehen bekam.

Veröffentlichungen

Weblinks

Fußnoten

  1. Die Zeit: Druck macht beweglich. 28/1998
  2. Action for Happiness: About Us. Abgerufen am 18. März 2019 (english).
  3. Institut zur Zukunft der Arbeit: Richard Layard – Research Fellow
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Richard Layard aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.