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Soglio GR
GR ist das Kürzel für den Kanton Graubünden in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Soglio zu vermeiden. |
Soglio | ||
---|---|---|
Staat: | ||
Kanton: | ||
Region: | Maloja | |
Kreis: | Bergell | |
Politische Gemeinde: | Bregaglia | |
Postleitzahl: | 7610 | |
Koordinaten: | (761276 / 133479)46.3333289.5333331090Koordinaten: 46° 20′ 0″ N, 9° 32′ 0″ O; CH1903: (761276 / 133479) | |
Höhe: | 1'090 m ü. M. | |
Fläche: | 67,57 km² | |
Einwohner: | 167 (31. Dezember 2008) | |
Einwohnerdichte: | 2 Einw. pro km² | |
Soglio GR | ||
Karte | ||
Soglio (deutsch Sils im Bergell, rätoromanisch politische Gemeinde im Kreis Bregaglia, Bezirk Maloja des Kantons Graubünden in der Schweiz. Soglio hat nur etwa 200 Einwohner, zählt aber fast 20'000 Logiernächte pro Jahr.
) war eineAuf den 1. Januar 2010 fusionierten die Gemeinden des Bergell (Bondo, Castasegna, Soglio, Stampa und Vicosoprano) zur neuen Gemeinde Bregaglia.
Wappen
Beschreibung: In Gold auf rotem Schildfuss mit zwei silbernen Pfählen ein aufrechter schwarzer, rot bewehrter Steinbock. Die Pfähle stammen aus dem Wappen der Familie Salis, die von grosser Bedeutung in der Geschichte der Gemeinde war, während der Steinbock auf die Zugehörigkeit zum Gotteshausbund verweist.
Gebiet
Soglio besteht aus drei Teilen: Dem am rechten Talhang des Val Bregaglia gelegenen Hauptteil mit dem Dorf, dem oberen Teil des Val Maroz mit dem Val Cam, dem unbewohnten, kleinen Val da la Duana sowie dem Madris auf der Alpennordseite.
Orographie
Der Hauptteil des Ortes sowie das Val da la Duana gehören orographisch zum Val Bregaglia, während das Madris, vom Madrischer Rhein durchflossen und grösser als die anderen Gebiete des Ortes zusammen, zum Einzugsgebiet des Rheins und damit zur Alpennordseite gehört.
Als Besonderheit fliesst ein grosser Teil des Wassers des Madrischer Rheins über einen Spiegelstollen in den auf italienischem Territorium liegenden Stausee Lago di Lei und erst danach im Rahmen der Stromproduktion in den Averser Rhein, also in die Schweiz zurück.
Bevölkerung
Sprachen
In Soglio spricht man eine lombardische Mundart. Die Amts- bzw. Schulsprache ist Italienisch. Eine Minderheit der Einwohner spricht deutsch. Die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zeigt folgende Tabelle:
Sprachen in Soglio GR | ||||||
Sprachen | Volkszählung 1980 | Volkszählung 1990 | Volkszählung 2000 | |||
Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | |
Deutsch | 19 | 8,64 % | 33 | 15,28 % | 30 | 17,44 % |
Italienisch | 188 | 85,45 % | 177 | 81,94 % | 138 | 80,23 % |
Einwohner | 220 | 100 % | 216 | 100 % | 172 | 100 % |
Religionen und Konfessionen
1552 traten die Bewohner zur protestantischen Lehre über.
Herkunft und Nationalität
Von den Ende 2005 gezählten 181 Einwohnern waren 162 (= 89 %) Schweizer Staatsangehörige.
Geschichte
Soglio wurde schon früh besiedelt. Mit dem heutigen Namen wurde es im Jahr 1186 erstmals erwähnt. Soglio ist die Heimat der Bündner Adelsfamilie von Salis, die jahrhundertelang die Geschicke der Region mitbestimmte.
Sehenswürdigkeiten
- Die reformierte Dorfkirche steht unter Denkmalschutz.
- Casa Gubert[1]
- Casa di Mezzo[2]
- Casa Battista[3]
- Casa Antonio[4]
- Casa alta[5]
- Stallazzo[6]
- Atelier und Wohnhaus Meier, 2003, Architekt: Armando Ruinelli[7]
Galerie
Literatur
- Pio Corrdadi, Dieter Bachmann, Urs Frey: Die Leute von Soglio. Offizin Verlag, 2004 ISBN 3-907496-34-5
Weblinks
- Adolf Collenberg: Soglio im Historischen Lexikon der Schweiz
Einzelnachweise
Vorlage:Navigationsleiste Kreis Bergell
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Soglio GR aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar. |