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Offenbarung des Johannes

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Offenbarung
Johannes schaut auf Patmos die Visionen der Offenbarung, Altarbild von Hans Memling, 1479
Bamberger Apokalypse (um 1000): „Und siehe, ein großer, roter Drache, der hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Häuptern sieben Kronen, und sein Schwanz fegte den dritten Teil der Sterne des Himmels hinweg und warf sie auf die Erde. Und der Drache trat vor die Frau, die gebären sollte, damit er, wenn sie geboren hätte, ihr Kind fräße“ (Offb 12,3b–4).

Die Offenbarung des Johannes (Offb 1,1: griech.: αποκάλυψις apokalypsis, wörtl. „Enthüllung“) ist das letzte und das einzige durchgehend prophetische Buch des kanonischen christlichen Neuen Testaments. Das Buch richtet sich in Briefform an sieben im Römischen Reich verfolgte oder stark bedrängte christliche Gemeinden in Kleinasien im östlichen Hinterland von Ephesus, die von der Mission des Paulus von Tarsus theologisch geprägt waren,[1] aber auch an weitere Adressatenkreise.[2] Es will den göttlichen Heilsplan enthüllen und damit die Gemeindemitglieder ermutigen, den römischen Kaiserkult abzulehnen und auf die Wiederkunft Christi als Endrichter zu hoffen. Dabei greift der Autor auf die alttestamentliche Prophetie (vor allem die Propheten Jesaja und Ezechiel sowie das Buch Daniel) und ihre Bildersprache sowie die der frühjüdischen Apokalyptik zurück. Diese Trost- und Hoffnungsschrift wird seit dem Mittelalter in 22 Kapitel unterteilt.

Verfasser

In der frühen Kirche galt seit dem zweiten Jahrhundert mit vorübergehender Ausnahme der Ostkirche, dass dieser Johannes mit dem Apostel Johannes (Joh 21,2) bzw. dem Autor des Johannesevangeliums identisch ist. Auch Papias, der in der ersten Hälfte des zweiten Jahrhunderts schrieb, war der Meinung, das Buch sei apostolischen Ursprungs. Justin der Märtyrer, der im zweiten Jahrhundert lebte, schrieb in seinem Dialog mit dem Juden Tryphon: „Ferner hat einer, der bei uns war, Johannes hieß und zu den Aposteln Christi gehörte, in einer Offenbarung prophezeit.“[3] Irenäus sagt ausdrücklich, dass der Apostel Johannes der Schreiber war, auch Clemens von Alexandria und Tertullian (spätes zweites und frühes drittes Jahrhundert) bestätigen das. Origenes, ein hervorragender Bibelgelehrter des dritten Jahrhunderts, schrieb: „Johannes endlich, der an der Brust Jesu gelegen, hinterließ ein Evangelium … Er schrieb die Apokalypse.“

Dies wird in der heutigen wissenschaftlichen Exegese praktisch nicht mehr vertreten. Dagegen sprechen neben unabhängigen Datierungsgründen auch inhaltliche Divergenzen. Beispielsweise nennt der Johannes der Apokalypse „dreimal seinen Namen“ (1,4 EU 9EU; 22,8 EU),[4] während es der Autor des Johannesevangeliums vermeidet, seinen Namen zu nennen.[5]

Der Verfasser der Offenbarung nimmt keine Paulus vergleichbare apostolische Autorität für sich in Anspruch. Robert Henry Charles nimmt an, der Autor habe den größten Teil seines Lebens in Galiläa verbracht. Sein Griechisch sei unvollkommen, er verletze die Syntax und die Grammatik, sehr häufig übersetze er hebräische Idiome ins Griechische. Beim Übersetzen habe er den hebräischen Text benutzt, und seine Erklärungen seien beeinflusst von der Septuaginta.

Der Verfasser weiß, dass Rom auf sieben Hügeln erbaut wurde.[6] Er weiß um blutige Verfolgungen von Christen durch Rom.[7] Er kennt Roms Handel mit Luxusgütern und weiß, dass er eine Grundlage von Reichtum bedeutete.[8] Er ist rhetorisch oder auch didaktisch versiert, da er bestimmte theologische Sachverhalte in seinem Werk immer wieder wiederholt („Alpha und Omega“ (Offb 1,8[9] und 22,13[10]); „der war und der ist“ (Offb 1,8[11] und 4,8[12] usw.)).

Der Verfasser Johannes gilt in der heutigen Wissenschaft als frühchristlicher Prophet, der sich zu einer Gruppe von Propheten zählt; so spricht er von seinen „Brüdern, den Propheten“ (22,9 EU). Sprache und Gedankenwelt weisen auf eine Herkunft aus dem palästinensischen Judenchristentum, das nach der Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 nach Kleinasien einwanderte. Im Text selbst beschreibt der Prophet, dass er auf der Insel Patmos vor Ephesus in Verbannung lebte (1,9).[13]

Adressat

Das Buch richtet sich mit den sieben Sendschreiben an die sieben Gemeinden in Ephesus, Smyrna, Pergamon, Thyatira, Sardes, Philadelphia und Laodizea (1,11 EU). Die Seligpreisungen und der Buchabschluss sowie die Vollkommenheitssymbolik der Siebenzahl legen jedoch eine Ausweitung des Adressatenkreises nahe.[14]

Datierung

Die Datierung der Offenbarung des Johannes ist in der Forschung umstritten. Oft wird angenommen, sie sei in der Regierungszeit Domitians (81–96) entstanden, vielleicht um 95 n. Chr. Argumente hierfür ergeben sich aus der frühkirchlichen Überlieferung: Viktorin, Hieronymus, Irenäus[15] und Euseb berichten, dass der Aufenthalt auf Patmos in die Zeit von Domitian fällt.[16] Hierzu passt auch die politische Situation, die in der Offenbarung vorausgesetzt wird: Während Rom in der Apostelgeschichte noch als Staatsmacht erscheint, die Paulus dank seines römischen Bürgerrechtes bewahrt, ist Rom in der Offenbarung rein negativ besetzt („Hure Babylon“, Offb. 17 EU). Dies weist ebenfalls auf die Regierungszeit Domitians.

Friedrich Engels dagegen datiert die Schrift in die Regierungszeit Galbas, vom 9. Juni 68 bis zum 15. Januar 69. Er interpretiert die sieben Häupter des Tieres (des Antichrists), von der das sechste Haupt gerade lebe, als römische Kaiser.[17]

In neuester Zeit wurde von Thomas Witulski eine Datierung in die Zeit Kaiser Hadrians 117–138 vertreten; demnach sei Hadrian das endzeitliche Tier der Johannesapokalypse.[18] Diese Thesen sind in der Fachwelt jedoch auf ein kritisches Echo gestoßen.[19]

Inhalt

Prophetische Bildfolgen verdeutlichen einen Ablauf von Gottes Handeln. Das Wort Gottes überwältigt seine Feinde 19,15 EU (Schwert aus dem Mund = Wort Gottes). 21 EU und 22 EU beschreiben eine neue Welt Gottes ohne Tod, Krankheit oder Leid (Neues Jerusalem).

  1. Vision Offb 1,9–20: Beauftragungsvision (1,9–20) und sieben Sendschreiben (2,1 – 3,22)
  2. Vision Offb 4,1–5,14: Thronsaalvision.
  3. Vision Offb 6,1–17: Sieben-Siegel-Visionen: Die ersten sechs Siegel.
  4. Vision Offb 7,1–17: Die Bewahrung der Gemeinde.
  5. Vision Offb 8,1–9,21: Das siebte Siegel. Sechs Posaunenvisionen.
  6. Vision Offb 10,1–11,19: Auftrag der Prophetie des Endgeschehens. Vermessung des Tempels. Die siebte Posaune (11,15–19).
  7. Vision Offb 12,1–17: Die Frau, der Drache und das Kind. („Der Mythos der Johannesapokalypse“.)[20]
  8. Vision Offb 13,1–18: Das Tier aus dem Meer und seine Macht. Das Tier von der Erde.
  9. Vision Offb 14,1–20: Das Lamm und die 144.000 auf dem Berg Zion. Ausblick auf das Gericht.
  10. Vision Offb 15,1–16,21: Die Sieben-Schalen-Visionen.
  11. Vision Offb 17,1–18: Die Hure Babylon und das Tier.
  12. Vision Offb 18,1–19,10: Das Gericht über die große Stadt. Hymnisches Finale.
  13. Vision Offb 19,11–21: Abschlussvisionen: Vollendung des Geschichtsplanes Gottes. Die Wiederkunft Jesu als Weltrichter.
  14. Vision Offb 20,1–10: Millenniumsherrschaft, Vernichtung Satans.
  15. Vision Offb 20,11–20,15: Weltende und allgemeines Gericht.
  16. Vision Offb 21,1–22,21: Die neue Welt Gottes.

Das Buch enthält an seinem Ende (22,18f. EU) eine prophetische Unheilsankündigung für denjenigen, welcher den Wortlaut des Buches in irgendeiner Weise ändert.

Motivik

Die Apokalypse des Johannes ist eine zusammenhängende allegorische Komposition, die sich der zeitgenössisch etablierten (aber nicht notwendigerweise biblischen) kulturellen Symbolwerte von Tieren, Farben und Zahlen bedient. Die Einzeldeutung ist oftmals aber umstritten. Beispielsweise wären die folgenden Bezüge möglich:[21]

  • die 4 steht für eine kosmische Gesamtheit
  • die 7 steht für Vollkommenheit. Entsprechend können auch die adressierten sieben Gemeinden als Stellvertreter der gesamten Christenheit verstanden werden.[22]
  • die 3,5 steht für die zweite Hälfte der letzten Jahrwoche (siehe Daniel Kap. 11 und 12)
  • die 12 ist auf die Zwölf Stämme Israels und die Zwölf Jünger Jesu beziehbar
  • die 42 Monate, in denen das Tier Macht über die Erde besitzen soll, stellen die Hälfte eines siebenjährigen Sabbatjahreszyklus dar
  • die 666 ist der Zahlenwert, der aus dem Namen des Antichristen hervorgeht (z. B. Vicarivs Filii Dei = 2·V (5) + 6·I (1) + C (100) + L (50) + D (500) = 666)
  • der Drache steht für Satan
  • das Tier aus dem Meer kann auf die „totalitäre endzeitliche Staatsmacht“[23] bezogen werden
  • das Tier vom Land kann als „Personifizierung des politischen Propagandaapparats“[23] verstanden werden.

Kanonisierung

Die Offenbarung war in der alten Kirche sehr umstritten, besonders in den östlichen Teilen des Römischen Reichs. Verschiedene Kirchenväter sprachen sich gegen die Aufnahme des Buches in den Kanon der Bibel aus und sprachen von einer Fälschung, so z. B. Gaius (um 200 n.Chr. in Rom), wovon Eusebius berichtet (Kirchengeschichte III,28):

„Zur erwähnten Zeit lebte, wie wir erfahren haben, Cerinth, der Führer einer anderen Häresie. Gaius, den wir schon oben zitiert haben, schreibt über ihn in seiner Untersuchung: ‚Und Cerinth gibt uns in Offenbarungen, die den Anschein erwecken, als wären sie von einem großen Apostel geschrieben, wunderliche Berichte, von welchen er fälschlich behauptet, daß sie ihm von Engeln gegeben worden seien. Er sagt nämlich, daß nach der Auferstehung das Reich Christi auf Erden sein werde und daß die Leiber in Jerusalem leben und sich wiederum Leidenschaften und Vergnügungen hingeben werden. Und im Widerspruch mit den Schriften Gottes und in verführerischer Absicht erklärt er, daß ein Zeitraum von tausend Jahren in freudiger Hochzeitsfeier verfließen werde.‘“

Erst mit dem 39. Osterfestbrief des Athanasius (367) wird die Apokalypse von fast allen damaligen Christen im Westen als gültiger Teil des Bibelkanons anerkannt. In den gegenwärtigen Ostkirchen wird die Offenbarung als einzige neutestamentliche Schrift nie im Gottesdienst verlesen. Da die Liturgie insgesamt als Offenbarung verstanden wird, bedeutet dies einen in der Praxis nicht voll kanonischen Status der Offenbarung. Die Syrisch-Orthodoxe Kirche erkennt die Offenbarung des Johannes überhaupt nicht an und druckt sie auch in ihren Bibeln nicht ab.

Textüberlieferung

Entsprechend der Diskussion um Kanonizität wurde das Buch der Offenbarung auch seltener abgeschrieben. Der Text der Johannesoffenbarung ist im Vergleich zu den anderen Büchern des Neuen Testaments weit weniger gut bezeugt. Von den 320 erhaltenen Unzialen haben nur ein rundes Dutzend Texte aus der Offenbarung und nur ganz wenige den gesamten Text. Das Griechisch der Offenbarung ist unvollkommen, mit Semitismen versetzt und verletzt des öfteren die Regeln von Grammatik und Satzbau, hinzu kommen inhaltlich schwer verständliche Aussagen. Entsprechend häufig ist daher bei der Textüberlieferung eingegriffen und verändert worden, so dass sich starke Abweichungen zeigen.

Nichttheologische Interpretationen

Die kunstvollen Allegorien der Offenbarung haben nicht nur Kirchenväter und Theologen verschiedener Kirchen und Sekten angeregt, eine Interpretation zu versuchen, sondern über die Jahrhunderte hinweg auch weltliche Schriftsteller und Künstler. Wohl auch vor dem Hintergrund, dass es eine wissenschaftliche Erklärung für reine Prophetien nicht geben kann. In einer aktuellen Version hält sich mit Daniel Rubinstern [24] ein Autor zugute, in den Texten die sog. Mysteriensprache erkannt und daraus die etwa 700 Symbole und deren zeitliche Reihenfolge entschlüsselt zu haben. Demzufolge entsprechen zum Beispiel die ersten 6 Siegel und die ersten 6 Posaunen 12 geistigen und gesellschaftlichen Fesseln, die bis zur Entmündigung des Bürgers in heutiger Zeit führen und ihn seiner sozialen und finanziellen Freiheiten berauben.

Weitere Beispiele: Wasser steht für das Unterbewusstsein oder das Unbewusste, Geschwüre stehen für Abartigkeit oder verfehlten Lebensweg, die Hure von Babylon für die Weltmacht des Geldes, die Posaune als Symbol einer Verkündung von Herrschenden an Untertanen. Die Zahl 6 für die Materie, das Materielle oder Nichtlebendige, die 7 für das Wirken Gottes hinter der Materie, die 12 für die Vollkommenheit, die 13 für die Erleuchtung, den Erleuchteten, die 666 als dreifache 6, je eine für die Verneinung einer göttlichen Quelle, für die Materie ohne sie lenkenden Geist und für die Diktatur des Intellekts, in summa für den dialektischen Materialismus.

Rezeption und Wirkungsgeschichte

Es gibt eine Reihe von Vorstellungen, die sich in Form von Sprichwörtern und Redewendung in der Sprache festgesetzt haben. Das ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln bezieht sich auf Kapitel 5. Das A und O bezieht sich auf 22,13: Ich bin das Alpha und Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende (rev. Elberfelder). Die Vorstellung von Christus als dem Lamm Gottes wird in der Apokalypse besonders ausgestaltet und hat seinen Widerhall in Kunst und Liturgie gefunden.

Im Osten wurde und wird die Apokalypse wenig beachtet, im Westen war die Ansicht über die Schrift positiver. Dennoch streiten sich die christlichen Theologen über die Bedeutung der Offenbarung des Johannes bis heute. Sowohl ihr Charakter als Offenbarungsschrift als auch mehrere theologische Aussagen waren und sind problematisch. Auch Martin Luther wusste mit ihr wenig anzufangen: „Mein Geist will sich in dies Buch nicht schicken.“

Die Rezeption ist in verschiedenen christlichen Richtungen sehr unterschiedlich. Bei manchen spielt es faktisch fast keine Rolle, bei anderen bildet es den Dreh- und Angelpunkt von Lehre und Verkündigung. Eine besondere Rolle spielte immer wieder das Tausendjährige Reich in verschiedenen Gruppen, das sogar von Nationalsozialismus im politischen Sinn missbraucht wurde. Heute wird die Offenbarung besonders von chiliastischen Gruppierungen wie den Zeugen Jehovas, den Christadelphians und den Adventisten im Glaubensverständnis berücksichtigt. Die Offenbarung des Johannes prägt die christliche Eschatologie, neben den Büchern Daniel und Ezechiel, den Endzeitreden Jesu in den synoptischen Evangelien sowie dem Ersten und Zweiten Thessalonicher-Brief des Paulus.

Siehe auch

Apokalyptisches Lamm auf dem Buch mit sieben Siegeln, Johann Heinrich Rohr, um 1775

Literatur

Antike exegetische Kommentare
Moderne exegetische Kommentare
  • David Edward Aune: Revelation. 3 Bände. Word Books, Dallas 1997; Nelson, Nashville 1998 (ausführlicher wiss. Kommentar)
  • William Barclay, Offenbarung des Johannes, Reihe Auslegung des Neuen Testaments, Neukirchen-Vluyn 1970, ISBN 3-7615-4517-7
  • Gregory K. Beale: The Book of Revelation. A Commentary on the Greek Text. The New International Greek Testament Commentary. Eerdmans, Grand Rapids 1999, ISBN 0-8028-2174-X
  • Wilhelm Bousset: Die Offenbarung Johannis. Kritisch Exegetischer Kommentar 16. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 19066
  • Heinz Giesen: Die Offenbarung des Johannes. Regensburger Neues Testament. Pustet, Regensburg 1997, ISBN 3-7917-1520-8
  • Ernst Lohmeyer, Die Offenbarung des Johannes, Handbuch zum Neuen Testament Bd. 16, Tübingen 1970
  • Bruce J. Malina: Die Offenbarung des Johannes. Sternvisionen und Himmelsreisen. Kohlhammer, Stuttgart 2002, ISBN 3-17-014241-0 (kulturanthropologische Exegese)
  • Bruce J. Malina, John J. Pilch: Social Science Commentary on the Book of Revelation. Fortress, Minneapolis 2000, ISBN 0-8006-3227-3 (sozialgeschichtliche Exegese)
  • Ulrich B. Müller: Die Offenbarung des Johannes. Ökumenischer Taschenbuchkommentar zum Neuen Testament, 19. Mohn, Gütersloh 1984 (19952); ISBN 3-579-04840-6
  • Robert H. Mounce: The Book of Revelation. The new international commentary on the New Testament. Eerdmans, Grand Rapids 1998, ISBN 0-8028-2537-0
  • Hubert Ritt: Die Offenbarung des Johannes. Die Neue Echter Bibel 21. Echter, Würzburg 1986 (20004)
  • Pierre Prigent: Commentary on the Apocalypse of St. John. Mohr Siebeck, Tübingen 2001
  • Jürgen Roloff: Die Offenbarung des Johannes. Zürcher Bibelkommentare. TVZ, Zürich 20013
  • Akira Satake: Die Offenbarung des Johannes. Kritisch Exegetischer Kommentar 16. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2008, ISBN 978-3-525-51616-4
  • Ben Witherington III: Revelation. New Cambridge Bible Commentary. University Press, Cambridge 2003; ISBN 0-521-00068-8
  • Klaus Wengst: "Wie lange noch?" Schreien nach Recht und Gerechtigkeit - eine Deutung der Apokalypse des Johannes. Kohlhammer, Stuttgart 2010
Rezeptionsgeschichte
  • Douglas W. Lumsden: And Then the End Will Come: Early Latin Christian Interpretations of the Opening of the Seven Seals. Studies in Medieval History and Culture 1. Garland, New York 2001, ISBN 0-415-92961-X
  • Beda Venerabilis: Opera, Band 2,5: Expositio apocalypseos. Hrsg. v. Roger Gryson. Corpus Christianorum Series Latina 121, A. 2001; ISBN 2-503-01213-2
  • Oecumenius: Commentarius in Apocalypsin. Hrsg. v. Marc De Groote. Traditio exegetica Graeca 8. Peeters, Leuven 1999, ISBN 90-429-0236-1
  • Richard K. Emmerson (Hrsg.): The Apocalypse in the Middle Ages. Cornell University Press, Ithaca 1992, ISBN 0-8014-9550-4
  • Jürgen Brokoff: Die Apokalypse in der Weimarer Republik. Fink, München 2001, ISBN 3-7705-3603-7
  • Werner Thiede: Die Johannesapokalypse in der Deutung christlicher Sekten. EZW-Texte Information 130. Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, Stuttgart 1996
Sonstige wissenschaftliche Literatur
  • David E. Aune, Arwed Arnulf: Artikel Johannes-Apokalypse/Johannesoffenbarung. In: RGG4, Bd. 4, ISBN 3-16-146944-5, S. 540–549 (mit weiterer Literatur)
  • Otto Böcher: Die Johannesapokalypse. Erträge der Forschung 41. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1988 (19984); ISBN 3-534-04905-5 (zusammenfassende Darstellung der Forschung bis 1988)
  • David L. Barr (Hrsg.): Reading the Book of Revelation. A Resource for Students. SBL Resources for Biblical study 44. Society of Biblical Literature, Atlanta 2003, ISBN 1-58983-056-3
  • Robert L. Muse: The Book of Revelation. An Annotated Bibliography. Garland Reference Library of the Humanities 1387. Garland, New York-London 1996, ISBN 0-8240-7394-0 (Bibliografie 1940–1990)
  • Bernie L. Calaway: Revealing the Revelation. A Guide to the Literature of the Apocalypse. International Scholars Publisher, San Francisco 1998, ISBN 1-57309-155-3
  • Klaus Gamber: Das Geheimnis der sieben Sterne. Zur Symbolik der Apokalypse. Pustet, Regensburg 1987, ISBN 3-7917-1140-7
  • Heinrich Kraft: Die Bilder der Offenbarung des Johannes. Lang, Frankfurt a. M.-Berlin 1994, ISBN 3-631-47290-0
  • Elisabeth Schüssler Fiorenza: Das Buch der Offenbarung. Vision einer gerechten Welt. Kohlhammer, Stuttgart 1994, ISBN 3-17-012489-7
  • Mathias Rissi: Die Hure Babylon und die Verführung der Heiligen. Eine Studie zur Apokalypse des Johannes [Beiträge zur Wissenschaft vom Alten und Neuen Testament Heft 136 = Folge 7, Heft 16]. Kohlhammer, Stuttgart 1995, ISBN 3-17-012988-0
  • Thomas Johann Bauer: Das tausendjährige Messiasreich der Johannesoffenbarung. Eine literarkritische Studie zu Offb 19,11 – 21,8. de Gruyter, Berlin-New York 2003, ISBN 3-11-017689-0.
  • Hermann Braun: Ein Brief über die Offenbarung des Johannes. In: Die kleine Prophetin - Kirche leiten. FS Gerrit Noltensmeier. Hrsg. von Martin Böttcher, Arno Schilberg, Andreas-Christian Tübler. Wuppertal 2005, S. 37-46.

Weblinks

 Commons: Apokalypse – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Offenbarung des Johannes – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Bibeltext

Sonstiges

Fußnoten

  1. Jürgen Roloff: Einführung in das Neue Testament; Stuttgart: Reclam (Wissen), 2003; S. 248.
  2. Michael Bachmann: Die Johannesoffenbarung; in: Karl-Wilhelm Niebuhr (Hrsg.): Grundinformation Neues Testament: eine bibelkundlich-theologische Einführung; Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 2000; S. 346–370. Hier S. 347 mit Verweis auf die Seligpreisungen in Offb 1,3 EU, den Buchabschluss 22,6–20 EU sowie die Vollkommenheitssymbolik der Siebzahl jener sieben explizit adressierten Gemeinden.
  3. Dialog mit Tryphon, 8,1,4.
  4. Jürgen Roloff: Die Offenbarung des Johannes. Zürcher Bibelkommentare. 3. Aufl. Zürich 2001. S. 16.
  5. William Barclay: Offenbarung des Johannes 1. S. 20.
  6. Offb 17,9 LUT
  7. Offb 18,24 LUT
  8. Offb 18,12-15 LUT
  9. Offb 1,8 LUT
  10. Offb 22,13 LUT
  11. Offb 1,8 LUT
  12. Offb 4,8 LUT
  13. Jürgen Roloff: Einführung in das Neue Testament. Bibliografisch erneuerte Ausg. Reclam (Wissen), Stuttgart 2003. S. 247 f. Zum Bibelverweis siehe auch: Offb 1,9 EU.
  14. Bachmann, l. c. 347 f.
  15. Irn. Adv.haer V 30,3 (engl., deutsch).
  16. Barclay. S. 22.
  17. Friedrich Engels: Das Buch der Offenbarung; 1883; MEW 21:14 f.
  18. Thomas Witulski: Die Johannesoffenbarung und Kaiser Hadrian. Göttingen 2007.
  19. Helga Botermann, Udo Hartmann: Rezension zu: Witulski, Thomas: Kaiserkult in Kleinasien. Die Entwicklung der kultisch-religiösen Kaiserverehrung in der römischen Provinz Asia. Von Augustus bis Antoninus Pius. Göttingen 2007, (Deutsch) H-Soz-u-Kult. 13. Mai 2008. Abgerufen am 29. Juli 2011.
  20. Jürgen Roloff: Die Offenbarung des Johannes; Zürcher Bibelkommentare; Zürich: TVZ, 20013; S. 123.
  21. Hier nach H. Ritt, Art. Offenbarung des Johannes. In: LThK 3, 997.
  22. Bachmann, l. c. S. 347.
  23. 23,0 23,1 Ritt, l. c.
  24. Daniel Rubinstern: Das Buch El'azar, ISBN 978-3-942611-00-8
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