Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.
Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ... Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten) |
How to read Jewiki in your desired language · Comment lire Jewiki dans votre langue préférée · Cómo leer Jewiki en su idioma preferido · בשפה הרצויה Jewiki כיצד לקרוא · Как читать Jewiki на предпочитаемом вами языке · كيف تقرأ Jewiki باللغة التي تريدها · Como ler o Jewiki na sua língua preferida |
Jüdischer Friedhof (Aub)
Der Jüdische Friedhof Aub ist ein jüdischer Friedhof in Aub, einer Stadt im unterfränkischen Landkreis Würzburg. Auf dem Friedhof am Harbachweg befinden sich 102 Gräber in drei Reihen. In der westlichen Friedhofsmauer sind 40 Grabsteine (Mazewot) des alten Friedhofs eingemauert.
Geschichte
Die ersten Juden von Aub siedelten sich im Ort möglicherweise nach den Judenverfolgungen des Ersten Kreuzzuges an, wenig später kamen auch Überlebende des Rintfleisch-Pogroms von 1298 und der Armleder-Verfolgung von 1337 nach Aub.
Bis zur Einweihung des Friedhofs 1630/31 direkt vor der damaligen Stadtmauer wurden die verstorbenen Juden des Ortes auf nahe liegenden Verbandsfriedhöfen bestattet.
Aus unbekannten Gründen kam es dann zu einem Bestattungsverbot auf dem Auber Friedhof, so dass z.B. von 1665 bis 1695 die verstorbenen Juden des Ortes auf dem nicht mehr erhaltenen Friedhof von Eibelstadt beerdigt wurden. Erst ab 1700 fanden wieder Bestattungen auf dem jüdischen Friedhof in Aub statt.
Als 1880 die auf dem Friedhof verfügbare Fläche erschöpft war, wurde der Friedhof erweitert. Auf Grund des unterschiedlichen Höhenniveaus beider Friedhofsteile wurde eine Stützmauer errichtet, deren Bau durch eine Spende des Vorstehers der jüdischen Gemeinde Aub Abraham Oppenheimer ermöglicht wurde. Die Mauer war 1923 vollendet. Ein im November 1888 errichteter Gedenkstein aus Kalkbruchstein erinnert an die alte Friedhofsanlage.
Hinter dem Eingangstor wurde ein Denkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Juden eingeweiht.
Literatur
- Lothar Mayer: Jüdische Friedhöfe in Unterfranken. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, S. 22−25, ISBN 978-3-86568-071-6 (mit vielen Fotos)
Weblinks
- Jüdischer Friedhof von Aub bei Alemannia Judaica (mit vielen Fotos)
- [1] Das Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland über den jüdischen Friedhof in Aub
- [2] Das Haus der Bayerischen Geschichte über den jüdischen Friedhof in Aub
Stadt Aschaffenburg: Aschaffenburg |
Schweinheim |
Landkreis Aschaffenburg:
Hörstein
Landkreis Bad Kissingen:
Bad Brückenau |
Bad Kissingen |
Geroda |
Maßbach |
Pfaffenhausen |
Steinach an der Saale
Landkreis Haßberge:
Burgpreppach |
Ebern |
Ermershausen |
Kleinsteinach |
Limbach |
Memmelsdorf |
Schweinshaupten |
Untermerzbach
Landkreis Kitzingen:
Dettelbach |
Hüttenheim |
Rehweiler |
Rödelsee
Landkreis Main-Spessart:
Karbach |
Laudenbach
Landkreis Miltenberg:
Hausen |
Kleinheubach |
Alter Jüdischer Friedhof (Miltenberg) |
Neuer Jüdischer Friedhof (Miltenberg) |
Reistenhausen
Landkreis Rhön-Grabfeld:
Bad Neustadt a.d.Saale |
Ipthausen |
Kleinbardorf |
Mellrichstadt |
Neustädtles |
Oberwaldbehrungen |
Sulzdorf a.d.Lederhecke |
Unsleben |
Weimarschmieden
Stadt Schweinfurt:
Schweinfurt |
Landkreis Schweinfurt:
Euerbach |
Gerolzhofen |
Oberlauringen |
Schwanfeld
Stadt Würzburg:
Heidingsfeld |
Würzburg |
Landkreis Würzburg:
Allersheim |
Aub |
Eibelstadt |
Höchberg |
Zell a.Main
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Jüdischer Friedhof (Aub) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar. |