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Siebenten-Tags-Adventisten

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Siebenten-Tags-Adventisten
Allgemeines
Zweig Protestantismus
Glaubensrichtung Adventisten
Organisation repräsentatives Synodalsystem
Verbreitung weltweit
Präsident Ted Wilson
Gründung
Gründer Joseph Bates,
James White,
Ellen White,
John N. Andrews
Gründungsdatum 21. Mai 1863
Gründungsort Battle Creek, Michigan, USA
Abkunft und Entfaltung
Nachfolger von

Milleriten

Abspaltungen
Zahlen
Mitglieder 18.143.745 (Ende 2013)
Geistliche 17.272
Gotteshäuser 61 818
Kongregationen 71.048 Kirchen
Krankenhäuser 175 (2012)
Altenheime 132
Schulen 7.683 (2012)
Hochschulen und tertiäre Bildungseinrichtungen 111
Sonstiges
Humanitäre Einrichtungen ADRA
Steuerliche Stellung Freikirche
Auch genannt: STA (Abkürzung)

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (STA) ist eine protestantische Freikirche, die im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten gegründet wurde. Sie ist die größte adventistische Religionsgemeinschaft.

Name

Der Name „Siebenten-Tags-Adventisten“ nimmt darauf Bezug, dass die Kirchenmitglieder Adventisten sind, also an eine baldige Wiederkehr Jesu Christi glauben und den siebten Wochentag nach der biblischen Zählung, den Samstag (Sabbat), heilig halten, anders als die meisten Christen, die den ersten Wochentag (nach der kirchlichen Zählung der Sonntag) als Tag der Auferstehung feiern.

Verbreitung

Entwicklung der Gemeindegliederzahl

Die Siebenten-Tags-Adventisten selbst bezeichnen die Gläubigen in ihrer Gemeinschaft, wie es auch andere reformierte Kirchen tun, als Gemeindeglieder, Glieder der Gemeinde oder meist kurz als Glieder.

Weltweit

1961 hatte die Kirche nach eigenen Angaben zum ersten Mal mehr als 1 Million Mitglieder, zur Jahrtausendwende verkündete sie eine Mitgliederzahl von 10 Millionen. Per 31. Dezember 2013 zählte man 18.143.745 Mitglieder.[1] Die Zahlen beziehen sich nur auf getaufte Glieder. Kinder aus adventistischen Familien sind nicht mitgezählt. Die Mitgliederzahlen müssen mit Vorsicht betrachtet werden: In der Freikirche ist es nicht üblich, freiwillig ausgetretene Mitglieder aus der Kirchenliste zu streichen. Deshalb ist der angegebene Wert der Mitglieder weit höher als die tatsächlichen Zahlen. Zusammen mit den noch nicht getauften Kindern und Jugendlichen besuchen weit über 30 Millionen Menschen die adventistischen Gottesdienste.

Zum Vergleich der Größenordnung: Weltweit gibt es derzeit etwa 71 Millionen Lutheraner (hier sind die Kinder auch offizielle Mitglieder, da die Kindertaufe praktiziert wird).

Innerhalb von fünf Jahren (2000–2005) verließen 1,5 Millionen Menschen die Kirche.[2]

In den fünf Jahren von 2009 bis 2013 schlossen sich 5,45 Millionen Menschen der Freikirche an.[3][4]

Von der Kirche selbst geschätzte Entwicklung der Mitgliederzahlen von 1863 bis 2006[5]


Gemeindeglieder in Deutschland

(Stand: 31. Dezember 2012) Quelle: Adventistischer Pressedienst[6]
  Jahr
2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010[7] 2011 2012[8]
Gemeinden 569 576 576 576 572 578 586 572 570 564 563
Mitglieder 35.948 35.990 36.030 36.127 36.022 35.925 35.651 35.386 35.195 35.099 34.982
Taufen/Aufnahmen 862 706 736 796 757 666 618 628 597 713
Zuzug/Abwanderung +166 +134 +58 +66 -32 -4 -39 -119
Todesfälle 588 535 503 530 556 525 533 532 488 568
Austritte/Ausschlüsse 295 263 251 240 274 231 300 242 304 251
Nettowachstum +125 +42 +40 +92 -102 -97 -274 -265 -191 -117

Mitglieder in Österreich

In Österreich gab es am 1. Mai 2013 insgesamt 50 Gemeinden mit 3.979 getauften Mitgliedern, die von 30 ordinierten Pastoren betreut wurden.

Mitglieder in der Schweiz

In der Schweiz leben 4400 erwachsene getaufte Siebenten-Tags-Adventisten. Die Freikirche ist Gastmitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH). Die STA im Kanton Basel-Stadt haben seit 1973 einen Gaststatus bei der kantonalen Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (AGCK). Später kam der Gaststatus auch in den Kantonen Aargau, Baselland, Schaffhausen, Tessin und Zürich hinzu. Im Kanton Waadt sind die STA Mitglied der kantonalen AGCK. [9]

Lehre

In weiten Teilen ähnelt die Lehre der Siebenten-Tags-Adventisten der Lehre von anderen protestantischen und insbesondere baptistischen Kirchen. So gilt die Bibel als die einzige religiöse Autorität. Es gibt aber auch einige charakteristische Unterschiede.

Glaubensartikel

Die Lehre wird derzeit in 29 Glaubenspunkten offiziell beschrieben.[10] Diese Glaubenspunkte beschreiben unter anderem das Gottesverständnis, die Rolle Jesu Christi, die Dreieinigkeit, das Bibelverständnis, die Lehre vom Sabbat, von der Gemeinde (Kirchenverständnis), von der Gemeindefinanzierung, vom christlichen Lebensstil, von Tod und Auferstehung, von der Endzeit, der damit verbundenen Wiederkunft Christi und der neuen Erde. Gemäß dem Vorwort der Glaubensartikel sind diese nicht statisch, sondern können und sollen je nach Erkenntnisstand durch eine Vollversammlung der Generalkonferenz angepasst werden.

Sabbat

Anders als die Mehrzahl der christlichen Kirchen, die den Sonntag für den regelmäßigen wöchentlichen Gottesdienst nutzen, beachten die Siebenten-Tags-Adventisten den Samstag - den nach abrahamitischer Zählung siebten Tag der Woche - als gottesdienstlichen Ruhetag, der nach dem hebräischen Wort im Urtext als Sabbat bezeichnet wird. Der Sabbat beginnt freitags mit dem Sonnenuntergang und endet samstags ebenfalls mit dem Sonnenuntergang. Die Freikirche beruft sich dabei auf den Schöpfungsbericht (1 Mose 2,3): „... und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn“ und das vierte der Zehn Gebote (2 Mose 20,8–11), in dem die Heiligung und das Gedenken des Sabbats von Gott geboten wird: „Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest ...“. Siebenten-Tags-Adventisten weisen darauf hin, dass auch Jesus nach seiner Gewohnheit am Sabbat den Gottesdienst besuchte (Lukas 4,16) und die Gültigkeit des Sabbats über seine Himmelfahrt hinaus festlegte (Matthäus 24,20): „Bittet aber, dass eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.“ Die Sonntagsheiligung dagegen wird im Neuen wie Alten Testament nirgendwo geboten. Auf Grund anti-jüdischer, heidnischer (besonders der Sonntagsfeier des Mithraskultes) und politischer Einflüsse habe der Sonntag erst später die Sabbatfeier verdrängt. „Diese Untersuchung zeigt, dass die Übernahme des Sonntags anstelle des Sabbats nicht in der urchristlichen Gemeinde von Jerusalem durch die Vollmacht apostolischer Autorität geschah, sondern schätzungsweise ein Jahrhundert später in der Kirche von Rom.“[11] Erst nachdem Kaiser Konstantin am 7. März 321 den Sonntag zum gesetzlichen Feiertag erklärte, sei er auch von den Christen als Ruhetag betrachtet worden. „Zu Anfang des 4. Jh. erscheint die Sonntagsheiligung als kirchliches Gebot.“[12]

Adventisten sehen den Samstag als eine Zeit der Ruhe, die Zeit für die Gemeinschaft mit Gott und mit dem Nächsten bietet. Er ist für sie nicht nur ein Gedenktag der Schöpfung, sondern auch ein wöchentliches Erinnern an die Erlösung in Christus, die Neuschöpfung des gläubig gewordenen Menschen. Darüber hinaus bietet er den Ausblick auf die Ruhe der Erlösten im Reich Gottes (Hebräer 4,3-10).

Taufe

Die Siebenten-Tags-Adventisten praktizieren (wie auch viele andere Kirchen) die Glaubenstaufe durch Untertauchen. Sie sind der Auffassung, dass die persönliche Umkehr zu Gott, der persönliche Glaube an Jesus Christus als den Erretter und die bewusste Entscheidung Grundvoraussetzungen für die Taufe sind. Sie betrachten die Glaubenstaufe als Voraussetzung für die Mitgliedschaft. Vor der Taufe erfolgt ein gründliches adventistisches Bibelstudium. Die Gemeinde hat ein Recht darauf, Glaubensbekenntnis und Haltung der Person kennenzulernen, die in die Gemeinde aufgenommen werden möchte.[13] Daher stellt sich der Taufkandidat in der Regel der Gemeinde oder dem Gemeindeausschuss vor und kann dabei seinen Glauben bekennen. Die Taufe erfolgt in Taufbecken, die bei größeren Gemeindehäusern in den Gottesdienstsaal eingebaut sind, oder bei geeignetem Wetter auch in Flüssen oder Seen. Gleichzeitig mit der Taufe erfolgt die Aufnahme in die Gemeinde. Der Übertritt in die Freikirche ist ohne erneute Taufe möglich, wenn eine vorherige Glaubenstaufe aus einer anderen Kirche vorliegt. Eine als Säugling oder Kleinkind empfangene Taufe (Kindstaufe) wird nicht anerkannt.

Hölle und der Zustand der Toten

Hinsichtlich der Hölle und des Zustandes der Toten vertreten die Siebenten-Tags-Adventisten den Standpunkt des Annihilationismus: Sie betrachten den Tod als einen Zustand des Schlafs und begründen dies mit Bibelstellen wie Koh 9,5+6+10 EU. Sie lehren, dass ein Mensch die Zeit seines Todes nicht bewusst erlebt, und lehnen die Ansicht ab, dass die Menschen direkt nach dem Tod in den Himmel oder in die Hölle kommen (siehe 1 Thess 4,13ff EU). Diese Zeit endet mit der Auferstehung, die (im Falle der Gerechten) zur Wiederkunft Christi bzw. (im Falle der Gottlosen) nach dem Millennium (Offb 20 EU) geschieht. Es schließt sich dann das Jüngste Gericht an. Dieses endet für die Gottlosen nicht mit einer ewigen Qual in einer feurigen Hölle, sondern mit der endgültigen Vernichtung bzw. Auslöschung – wobei die formale Zugehörigkeit zu den Siebenten-Tags-Adventisten keine automatische Rettung bedeutet und auch Angehörige anderer Kirchen Rettung finden werden: Allein der lebendige Glaube an Jesus Christus als Erlöser und Herrn ist entscheidend, wobei die Gläubigen sich nicht anmaßen sollen, entsprechende Urteile über andere Menschen zu sprechen.

Wiederkunft Christi

Die Siebenten-Tags-Adventisten erwarten die baldige Wiederkunft Christi, ein christliches Konzept, welches keine Grundlage in den jüdischen Schriften hat. Diese Hoffnung, welche auf den Glaubensschriften des Neuen Testaments beruht, gründen sie auf die Auslegung der Erzählungen Jesu und der Apostel, die in der Wiederkunft Jesu die Vollendung der christlichen Erlösung versprechen (Joh 14,1–3 NeÜ; Mt 24,30 NGÜ; Hebr 9,28 EU). Was den Zeitpunkt seines zweiten Kommens betrifft, verweisen Siebenten-Tags-Adventisten einerseits auf die vorhergesagten Zeichen (Mt 24 LUT; Mk 13 LUT, Lk 21,25–28 LUT), die versprechen, dass der Tag, der seit nunmehr rund zweitausend Jahren naherwartet wird, nicht mehr fern sein kann. Zugleich warnen sie aber vor jeder zeitlichen Fixierung, weil der Zeitpunkt den Menschen verborgen bleibe (Mt 24,36 HFA). In dieser doppelten Betonung wird sowohl eine überhitzte Naherwartung als auch eine leichtfertige Gleichgültigkeit vermieden. Damit fühlen sie sich zu einem Leben in steter Bereitschaft berufen, die sich in tätigem Dienst für das Wohl dieser Welt und der Verkündigung des christlichen Evangeliums manifestiert (Mt 24,14–44 LUT; Mt 25,40 LUT).

Lebensführung

Die Siebenten-Tags-Adventisten fassen den menschlichen Körper als ein Haus Gottes auf (1 Kor 6,19–20 NGÜ), daher legen sie hohen Wert auf eine gesunde Lebensführung und sollen Alkohol, Tabak und andere Rauschmittel meiden. Zudem werden einige der biblischen Speisegebote (siehe 3. Mose, Kapitel 11 LUT ) eingehalten; Adventisten essen daher beispielsweise kein Schweinefleisch, kein Pferd, kein Kaninchen und keine Schalentiere (Muscheln, Krabben). Viele Siebenten-Tags-Adventisten ernähren sich vegetarisch.

Im 19. Jahrhundert gehörten die Siebenten-Tags-Adventisten zu den Vorreitern der Lebensreform-Bewegung. Der Erfinder der Cornflakes, J. H. Kellogg, war Adventist. Im Reformhaus sind bis heute viele Produkte von Firmen mit adventistischem Ursprung (Beispiel: De-Vau-Ge Gesundkostwerk[14]) erhältlich.

Insgesamt sollen Adventisten ein Leben führen, das weder ausschweifend noch asketisch ist.

Ellen White

Ellen G. White (1827–1915) war Mitbegründerin der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten und gilt in dieser als „Bote“ bzw. „Botin“ (vgl. z. B. A Letter to Dr. Paulson: St. Helena, California – June 14, 1906 in Ellen G. White and Her Writings) [4].[15]

Ihre zahlreichen Schriften prägen die Freikirche bis heute. Die Kirche glaubt, dass sie ein fortwirkender, bevollmächtigter Ausdruck der Wahrheit sind und zu Trost, Führung, Unterweisung und Zurechtweisung taugen. Die Kirche betont, dass ihre Lehre nicht auf Ellen White zurückgeht; Ellen White habe die Lehren der Adventisten nachträglich (zum Teil durch Visionen) bestätigt und ihnen damit innerhalb der Gemeinschaft Geltung verschafft. Sie betont weiterhin, dass die Schriften von Ellen White nicht gleichwertig mit der Bibel seien.

Ellen White wies auch selbst darauf hin, dass man ihre Schriften nicht über oder gleichrangig neben die Bibel stellen solle, da ihre Botschaften nichts Neues brächten, sondern nur auf vergessene oder zu wenig berücksichtigte Bibelstellen hinwiesen. Ihre Schriften heben hervor, dass die Bibel der Maßstab ist, an dem alle Lehre und Erfahrung geprüft werden muss.

Die Rolle von Ellen White wurde von Anfang an kontrovers beurteilt und in der Geschichte der Freikirche immer wieder diskutiert. Ihre Geltung hat sich aber in der oben beschriebenen Art und Weise gefestigt. Manche Kritiker haben ihretwegen die Kirche verlassen, während andere einen wichtigen Beitrag dabei leisteten, dass die offizielle Stellungnahme der Kirche Ellen White gegenüber ausgewogen und nüchtern wurde.

Bedeutung der Bibel

Adventisten sehen die Bibel als verbindliches Wort Gottes[16] und höchste religiöse Autorität,[17] wobei nur die in den protestantischen Kirchen gezählten 66 Bücher des Alten und Neuen Testamentes (ohne Apokryphen) als kanonisch angesehen werden.

Adventisten zeichnen sich in der Regel durch ein gutes Bibelwissen aus. Eine wichtige Rolle spielt dabei das wöchentliche Bibelgespräch, welches Bestandteil des adventistischen Sabbat-Gottesdienstes ist. Dabei wird quartalsweise anhand eines von der Generalkonferenz herausgegebenen Studienhefts ein biblisches Buch oder Thema in Gruppen besprochen. Ebenfalls gibt es in manchen Gemeinden die Möglichkeit, aktuelle Themen aus dem Weltgeschehen sowie eigene biblische Themen zu diskutieren und anhand der Bibel zu beleuchten.

In der adventistischen Bibelauslegung wird den apokalyptischen Büchern Daniel und Offenbarung besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die evangelikale Grundhaltung der Kirche hat auch Auswirkungen auf die Bibelauslegung, so werden beispielsweise die historisch-kritische Exegese und die Evolutionstheorie abgelehnt.[18]

Gottesdienst und Praxis

Adventhaus in Oldenburg (Oldb.)
Adventhaus in Neumünster

Adventistische Gottesdienste sind länger als der klassische evangelische Gottesdienst. Sie dauern etwa zwei Stunden:

  • Der erste Teil ist die sogenannte „Bibelschule“ (auch Sabbatschule) und dauert ca. eine Stunde. Dabei diskutieren Jugendliche und Erwachsene in Gruppen über die Bibel, für die Kinder gibt es ein separates Programm. Das Bibelgespräch wird durch ein Studienheft zur Bibel unterstützt, das von der Weltkirchenleitung herausgegeben wird. Dieses Heft ist so aufgebaut, dass man sich jeden Tag mit einem Teil eines Themas in der Bibel (Buch oder Themengebiete mit Bibelstellen) zu Hause beschäftigen kann. Am Sabbat (Samstag) wird dann in der Gemeinde darüber gesprochen.
  • Der zweite Teil des Gottesdienstes mit Predigt und Gesang dauert in etwa noch einmal eine Stunde. Entsprechend der presbyterianischen Tradition sind die Gottesdienste liturgisch sehr schlicht, die Predigt steht im Mittelpunkt. Die Predigttexte werden vom Pastor oder Ältesten frei gewählt. Das Kirchenjahr spielt keine Rolle. Erntedank, Weihnachten und Ostern werden jedoch seit einiger Zeit in vielen Adventgemeinden gefeiert, Gottesdienste am Ostersonntag in der Regel nicht. In der Gestaltung der Gottesdienste sind die Gemeinden weitgehend frei.

Abendmahlsgottesdienste werden in reformierter Tradition vierteljährlich gefeiert. Sie beginnen mit der Fußwaschung (Joh 13,1–17 NeÜ). Das Abendmahl wird als offene Kommunion gefeiert, alle gläubigen Christen sind dazu eingeladen. Beim Abendmahl werden ungesäuertes Brot und unvergorener Traubensaft verwendet, Reste sollen nach dem Gottesdienst „in angemessener Weise“[19] entsorgt werden. „Sie werden nicht in den alltäglichen Gebrauch zurückgenommen.“[20] Brot und Traubensaft werden durch die Reihen gegeben, in der Regel werden Einzelkelche angeboten. Voraussetzung für den Empfang des Abendmahls ist Einkehr und Buße. Dabei gibt es keine feste Beichtliturgie. Die Leitung darf nur durch ordinierte Pastoren und Älteste erfolgen, Diakone dürfen assistieren.

Die aktuellen Gesangbücher der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland sind Wir loben Gott mit alten und traditionellen Kirchenliedern, Leben aus der Quelle mit neuerer Lobpreis-Musik. Bis in die 1980er-Jahre hinein wurde das Buch Zionslieder verwendet.

In Europa sind die meisten Adventhäuser eher schlicht eingerichtet. Die typische Kirche gibt es selten. In Deutschland existieren davon nur drei, die anderen Gemeinden haben meist schlichte Gemeindehäuser oder Räumlichkeiten. In den USA gibt es prächtige Kirchen.

Organisation

Organisatorisch bestehen große Parallelen zur methodistischen Kirche, aus der viele Gründungsmitglieder der STA stammten. Die Kirche ist presbyterianisch-synodal als Weltkirche organisiert. Sitz der Weltkirchenleitung, ebenfalls Generalkonferenz genannt, ist Silver Spring in Maryland (USA). Die Generalkonferenz ist ein parlamentarisch gewähltes Gremium, dem ein Präsident – zurzeit (2014) Ted Wilson[21] – vorsteht. Als Kirchenleitung ist sie für die Einheit im Glauben, Lehrfragen und Weltmission zuständig.

Als Generalkonferenz („General Conference Session“) wird zugleich auch die alle fünf Jahre stattfindende Vollversammlung der Kirche bezeichnet.[22] Hier finden sich aus allen Ländern gewählte Delegierte zusammen, um wichtige Beschlüsse zu fassen, ein neues Präsidium zu wählen, aber auch um gemeinsam mit ihren Glaubensfreunden aus aller Welt Gottesdienste zu feiern. Die Generalkonferenz dauert jeweils eine Woche, ist für alle Interessierten offen und findet an wechselnden Orten statt. Im Jahr 2000 fand sie in Toronto, Kanada statt, 2005 in St. Louis, Missouri (USA), 2010 in Atlanta, Georgia (USA). Für 2015 ist San Antonio, Texas (USA) als Treffpunkt geplant.

Die Weltfelder (Divisionen) sind Teil der Generalkonferenz.[23] Davon bestehen zurzeit 13, Deutschland ist Teil der Inter-European-Division (vormals: Euro-Afrika Division)[24] mit Sitz in Bern, Schweiz. Zu dieser Division gehören die meisten Länder Mitteleuropas, Nordafrika, die Türkei, Rumänien und Bulgarien.

In der nächsten Organisationsebene folgen die Verbände oder Unionen,[25] die häufig einen Staat umfassen. In Deutschland gibt es 2 Verbände, den Norddeutschen Verband mit Sitz in Hannover und den Süddeutschen Verband mit Sitz in Ostfildern. Vereinigungsversuche beider Verbände waren bislang nicht erfolgreich, es bestehen unterschiedliche theologische Akzente. Der Norddeutsche Verband gilt als liberaler und progressiver, der Süddeutsche als konservativer und traditioneller.

Die Verbände unterteilen sich in Deutschland in Vereinigungen, die ein Bundesland, aber auch mehrere Bundesländer umfassen. In den Vereinigungen erfolgt die eigentliche Gemeindearbeit, sie sind die Arbeitgeber der Pastoren und Besitzer der Gemeindehäuser (Kirchen).

Die Ortsgemeinde (wird in Deutschland in der Regel Adventgemeinde genannt) ist die kleinste organisatorische Einheit. Sie wird von ordinierten Ältesten und von einem gewählten Gemeindeausschuss geleitet, dem immer auch der zuständige Pastor angehört. Pastoren können auch für mehrere Ortsgemeinden zuständig sein. Große Ortsgemeinden haben oft mehrere Pastoren. Die Größe der Ortsgemeinden bewegt sich zwischen 20 und 500 Mitgliedern (ohne Kinder, noch nicht getaufte Jugendliche und Gäste), im statistischen Mittel bei etwa 60 Mitgliedern je Ortsgemeinde.

Alle Dienste werden demokratisch bzw. (kirchen-)parlamentarisch gewählt. Die Kirche hat sich mit dem von der Weltkirchenleitung veröffentlichten Gemeindehandbuch (engl. Church Manual[26]) eine Verfassung gegeben, in der Organisation und Wahlen, die einzelnen Dienste (Älteste, Bibelgesprächsleiter, Diakone, Pastor etc.) ebenso wie Fragen der Mitgliedschaft (Taufe, Aufnahme, Austritt, Ausschluss, Umzug) und der Lehre geregelt sind.

In Deutschland ist die STA mit 35 anderen, bundesweiten Verbänden Mitglied im Bundesverband Kulturarbeit in der evangelischen Jugend e. V. (bka). Die Verbände sichern in ihrer Breite und mit Hilfe ihrer fachlichen Kompetenz die Vielfalt und Qualität der Jugendkulturarbeit im Bundesverband Kulturarbeit in der evangelischen Jugend e. V. und können nicht zuletzt durch den Verbund im bka e. V. bundesweit wirksam werden.

Geschichte

Joseph Bates

Im 19. Jahrhundert gab es in Europa und in den Vereinigten Staaten verschiedene religiöse Bewegungen. Christen auf unterschiedlichen Kontinenten berechneten unabhängig voneinander Daten, an denen Jesus Christus wiederkommen würde (so beispielsweise der württembergische Prälat Albrecht Bengel das Jahr 1836 und in den USA der Baptisten-Pastor William Miller das Jahr 1844, siehe Millerbewegung). Aus dem Zusammenbruch der Millerbewegung entwickelten sich christliche Gruppierungen, die die Bibel intensiv zu studieren begannen. Teile dieser Gruppierungen schlossen sich am 21. Mai 1863[27] in Battle Creek (Michigan)[28] zur Gemeinschaft bzw. später Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten zusammen.

Joseph Bates gilt als Mitbegründer der Siebenten-Tags-Adventisten. Er brachte den Sabbat-Gedanken in die Bewegung, den er von den Siebenten-Tags-Baptisten übernahm. Hiram Edson (1806–1882) war eine weitere wichtige Persönlichkeit in der Entstehungsphase der Adventisten. Er kam zu dem Schluss, dass das von Miller errechnete Datum richtig, aber dessen Interpretation falsch sei und dass Jesus vielmehr im Jahre 1844 im Himmel ins Allerheiligste eingetreten sei, um dort Gericht zu halten über die bisher Verstorbenen.

Weltweite Mission

Michael Belina Czechowski, erster Advent-Missionar

Die Adventisten betreiben – inzwischen weltweit – Missionstätigkeit, denn im Grundsatzprogramm der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten heißt es, dass das Evangelium allen Menschen gebracht werden müsse. Folglich haben Adventisten-Gemeinden in einigen Ländern schon eine längere Tradition, während in vielen anderen erst in den letzten Jahren Gemeinden gegründet wurden.

Die erste adventistische Mission außerhalb der USA begann um 1865 in Italien und der Schweiz. Der Prediger Michael Belina Czechowski missionierte die dortigen Gemeinden. Allerdings stand er nicht mehr in Kontakt zu der Leitung in den USA, sodass diese Gruppen keine offizielle Glieder der Kirche wurden.

Die durch die Missionstätigkeit angeregte Adventbewegung wurde in den USA hauptsächlich von ehemaligen Mitgliedern der Baptisten und Methodisten gegründet. In Deutschland spielte auch der Pietismus eine große Rolle bei der Mission. In Rumänien waren die ersten Anhänger der Freikirche deutschstämmige Sabbatianer. In Russland rekrutierten sich Adventisten aus der judaisierten Bewegung der Subbotniki,[29] den Russlandmennoniten und den schwäbischen Radikalpietisten.

Die wichtigsten adventistischen Missionare waren:

Heutzutage entstammen durch Mission gewonnene neue Gemeindeglieder verschiedensten Religionen und Konfessionen. Die Mission setzt auch auf Medien wie Radio und Fernsehen, z.B. Hope Channel. Die Zahl der Adventisten nahm in den letzten Jahren enorm zu. Zuwachs findet hauptsächlich in Südamerika und Afrika statt, während das Gemeindewachstum in Europa und den USA eher stagniert oder rückläufig ist. In Staaten, die keine Religionsfreiheit zulassen, gehören Siebenten-Tags-Adventisten zur Gruppe verfolgter Christen. Der Adventismus seinerseits will tolerant gegenüber anderen Religionen und Andersgläubigen sein.

Vorlage:STA-Deutschland

Adventisten in Deutschland

Nachdem sich die Adventgemeinden in den USA etabliert hatten, wurden seit 1874 Missionare nach Deutschland ausgesandt. John Nevins Andrews begann damit, die Adventbotschaft auch hier zu verbreiten. Ein wichtiger Grundstein für die Gemeindegründungen in Deutschland waren die zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Bergischen Land entstandenen pietistischen Gemeinschaften. Heinrich Lindermann (1806–1892) gründete im Dezember 1852 unter den Erweckten die Getaufte Christen-Gemeinde. Seit 1867 kam diese Gemeinschaft zu der Erkenntnis, den Sabbat als den biblischen Ruhetag anzunehmen. Um 1875 gab es in Vohwinkel, Solingen und Mönchengladbach Anhänger dieser Gruppe. Im August 1875 hielt der Missionar Jakob Erzberger in einer Hotelhalle in Solingen erste Bibelstunden ab, an denen mehrere hundert Menschen teilnahmen. Zwar schloss sich Lindermann der Adventbewegung nicht an, dennoch ließen sich viele seiner Anhänger adventistisch taufen. Die erste Taufe fand am 8. Januar 1876 in der Nähe von Solingen statt. 1889 wurde in Hamburg ein Missionszentrum von Ludwig Richard Conradi gegründet. Von hier aus sollte die Botschaft auch nach Afrika und Asien verbreitet werden. In den Jahren darauf gründeten die Adventisten einen Verlag und die Theologische Hochschule Friedensau. Dort wurde 1905 das Gotteshaus fertiggestellt.

Während des Ersten Weltkrieges forderte die Leitung der Gemeinschaft in Deutschland ihre Mitglieder bereits wenige Tage nach Kriegsbeginn zum Kriegsdienst auf. Die Mitglieder der Gemeinschaft, welche den Militärdienst ablehnten (ca. 2000 - 3000 [30]), wurden ausgeschlossen [31] und offiziell als "unnüchterne Elemente und Betrüger" [32] bezeichnet. Diese Ausgeschlossenen formierten sich nach den Wirren des Ersten Weltkrieges zu den sogenannten Reformadventisten. 2014, 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs, wurde ein von Holger Teubert erstelltes Schreiben den Ausschüssen des Süd- und Norddeutschen Verbandes zur Abstimmung vorgelegt und in der Gemeindezeitschrift Adventisten heute (Mai 2014) unter dem Titel „Schuld und Versagen“ veröffentlicht. In nicht nachvollziehbarer Darstellung wird nach über 100 Jahren erstmals behauptet, dass das Impfen beim Militär einer der Gründe für die Entstehung der Reformationsbewegung gewesen sein soll. Die theologische Änderung in der Frage zum Kriegsdienst wurde jedoch völlig ignoriert. Schönfärberisch wird festgestellt, „dass unsere Väter in diesen Auseinandersetzungen (gemeint sind die innerkirchlichen Kontroversen) oftmals nicht im Geist der Liebe und Versöhnung gemäß dem Vorbild Jesu gehandelt haben.“ Verschwiegen wird, dass in dieser Zeit Glaubengeschwister ausgeschlossen und ganze Gemeinden aufgelöst wurden. Die damalige adventistische Leitung sei ihrer Verantwortung gegenüber den Gemeinden nicht gerecht geworden und habe Mitglieder, die ihre Ansicht nicht geteilt hätten, zu Unrecht des „Abfalls“ vom wahren Glauben bezichtigt. Von der Stellungnahme der deutschen Leitung habe sich 1920 der Präsident der STA-Generalkonferenz distanziert, aber gleichzeitig der neuen Bewegung prophezeit, dass sie nach maximal 10 Jahren wieder verschwunden sei. Die Verantwortlichen hätten 1923 die Herausgabe der von ihnen damals beschlossenen Dokumente bedauert. Gleichzeitig wurde jedoch diese neue Gruppe jahrzehntelang als "Abfallbewegung" tituliert. Die Verbände der deutschen Adventisten baten halbherzig in ihrer Erklärung 100 Jahre danach die „Kinder und Nachkommen sowie die beiden existierenden Gruppen der Reformationsbewegung um Entschuldigung für unser Versagen.“ Nur in einem Nebensatz wird kurz erwähnt, dass die früheren Glaubengeschwister bei staatlichen Behörden denunziert wurden. Vollständig verschwiegen wird, dass dieses unchristliche Verhalten zu Verhaftungen, Folterungen und sogar dem Tode im Gefängnis führte.

In der Zeit des Nationalsozialismus konnte die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten weiterhin bestehen, allerdings mit gewissen Einschränkungen. Mancherorts wurden die Adventisten stark diskriminiert und ihre Gotteshäuser wurden kurzzeitig geschlossen, konnten jedoch bald wiedereröffnet werden, weil die Adventisten durch ihr Wohlfahrtswerk Ansehen genossen, so etwa in Kassel. Dr. Daniel Heinz von der kircheneigenen Theologischen Hochschule in Friedensau beschreibt die Haltung der Adventisten im Dritten Reich mit "Anpassen, Wegschauen und Schweigen". [33] Adolf Hitler wurde in eigenen Publikationen als von Gott gesandt bezeichnet: "In stiller Anbetung danken wir Gott, der in weiser Vorsehung unserem Volke den Führer gab." [34] Es gab unter den Adventisten auch Opfer des Holocausts, da ein Teil der Mitglieder jüdischer Herkunft war. Später, als die Situation sich verschärft hatte, wurden alle Juden oder mit Juden verheiratete Adventisten von der Gemeinschaft ausgeschlossen. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist die aus Galizien stammende Frieda Nagelberg. Erst 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs konnte sich die Leitung der Freikirche Siebenten-Tags-Adventisten zu einem offiziellen Schuldbekenntnis ihres Verhaltens im Dritten Reich durchringen.

Jedoch gab es unter den Adventisten auch „Judenretter“, so hatte zum Beispiel der ungarische Prediger Laszlo Michnay 60 Juden versteckt und gerettet. Auch Jean Henri Weidner hat mit einer Untergrundorganisation Juden, abgeschossene alliierte Flieger und politisch Verfolgte ins sichere Schweizer Exil geleitet.[35] Er gründete 1942 eine der wichtigsten und erfolgreichsten Untergrundorganisationen (Réseau Dutch-Paris) zur Rettung von Juden vor dem Holocaust.[36] Etwa 300 Personen gehörten zu seiner Organisation. Über 150 Mitarbeiter wurden nach und nach festgenommen, 40 davon starben an den Folgen der Haft oder wurden getötet, darunter auch seine Schwester Gabrielle. Er selbst wurde einer der meistgesuchten Untergrundführer Frankreichs. Auf Weidners Festnahme setzte die Gestapo eine Belohnung in Höhe von fünf Millionen französischen Francs aus. In der Nachkriegszeit riefen sie den Rundfunk Stimme der Hoffnung (gehört dem Adventist World Radio an) ins Leben.

Seit der Wende im Jahre 1989 kamen auch verstärkt russlanddeutsche Adventisten aus der Sowjetunion nach Deutschland. Ihre Zahl beträgt ca 8000. Neben den deutschen Gemeinden existieren heute auch einige ausländische Gemeinden, zumeist ghanaische und südslawische.

Interkonfessioneller Dialog

Insgesamt beteiligt sich die Glaubensgemeinschaft weltweit und auch in Deutschland kaum an der ökumenischen Bewegung. Von der historisch stark ablehnenden Haltung zur Ökumene wird aber mehr und mehr Abstand genommen. So nehmen die Siebenten-Tags-Adventisten als Beobachter an den Versammlungen des Ökumenischen Rates der Kirchen teil und sind Gastmitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und der Vereinigung Evangelischer Freikirchen in Deutschland. Einzelne Ortsgemeinden sind auf lokaler Ebene Mitglied der Evangelischen Allianz. In Gesprächen mit dem Lutherischen Weltbund (LWB) haben beide Seiten fundamentale Gemeinsamkeiten festgestellt.[37] Die Übereinstimmungen zwischen den zwei Kirchen wurden vom Deutschen Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes lediglich mit deutlichen Einschränkungen anerkannt.[38] Eine Zusammenfassung der informellen theologischen Gespräche zwischen dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) und der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten von 1965-1969 und 1970-1971 enthält die 1973 erschienene Schrift "So much in common", die vom ÖRK herausgegeben wurde. Der ÖRK betrachtet die Adventisten als "weltweite (christliche) Kirche".

Kontroversen

Kritisiert wird die Kirche der STA sowohl von ehemaligen STA-Mitgliedern[39] als auch von Vertretern anderer Kirchen. Diese Kritik wendet sich meist gegen adventistische Sonderlehren:

  • Ellen White
  • Sabbatlehre, Gemeinde der Übrigen
  • 1844, Heiligtumsdienst, Untersuchungsgericht

Aufgrund einer Anfrage der Südbayerischen Vereinigung der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten (2004) ordnete das Konfessionskundliche Institut des Evangelischen Bundes die Kirche den evangelischen Freikirchen zu, wobei das Gutachten von Walter Fleischmann-Bisten unterzeichnet wurde. Dazu kommen auch die verschiedenen Stellungnahmen namhafter Gelehrter, wie die der Universitätsprofessoren Erich Geldbach (Bochum), Reinhard Frieling (Marburg) und Helmut Obst (Halle-Wittenberg).

Ellen White

Von nichtadventistischer Seite wird der adventistische Umgang mit der Bibel als problematisch angesehen, sofern er von den Schriften Ellen Whites ausgeht und von ihrer Rolle als Prophetin bzw. als Trägerin des „Geistes der Weissagung/Zeugnis Jesu“ (Offb 12,17 EU; 19,10 EU). Das protestantische Sola scriptura wird den STA von Seiten der evangelischen Kirche daher nicht völlig zugestanden (vgl. z. B. Rüdiger Hauth, Adventisten oder Stellungnahme des DNK/LWB[38]). Die STA betonen ihrerseits jedoch, dass durch Ellen White keine neuen Lehren entstanden.
Ellen White selbst wurde von ehemaligen adventistischen Theologen wie Desmond Ford, Walter Rea, Dale Ratzlaff u. a. der Vorwurf des Plagiats gemacht. Manche bezeichneten sie auch als „falsche Prophetin“. Von seiten ehemaliger Adventisten wird der in einzelnen Adventgemeinden übliche fundamentalistisch-legalistische Umgang mit ihren Schriften als sehr bedrückend beschrieben.
Nach Ansicht der Kritiker gibt es innerkirchlich keinen sachlichen, positiv-kritischen Umgang mit Ellen White und ihrem Schrifttum, wie er bei anderen protestantischen Kirchen in Bezug auf ihre Kirchenlehrer stattfindet, z. B. Martin Luther bei der lutherischen Kirche, Johannes Calvin bei der reformierten Kirche oder John Wesley bei der methodistischen Kirche.

Adventisten-Sabbat

Der Adventisten-Sabbat stellt gesamtchristlich gesehen nur eine Minderheitsoption gegenüber der Sonntagsfeier und der Auffassung dar, es gäbe keinen verbindlichen christlichen Ruhetag. Andere Christen kritisieren die von den STA vertretene Auffassung, der Sabbat sei der verbindliche, rechtmäßige Ruhetag (und nicht nur eine Option), Zeichen der Treue gegenüber den Geboten Gottes, der in der Endzeit zum Prüfstein des wahren Glaubens an Gott werden wird (siehe Was Adventisten glauben, Kap. 12: Die Übrigen und ihr Auftrag). Diese Lehre findet sich auch in den Schriften von Ellen G. White (z. B. Der große Kampf, Kap. 38: Die letzte Warnung). In dieser spezifischen Sabbattheologie ist auch das adventistische Selbstverständnis als Gemeinschaft der Übrigen „… die da halten die Gebote Gottes und haben das Zeugnis Jesu“ (Offenbarung 12,17) begründet.

1844, Heiligtumsdienst, Untersuchungsgericht

Die Erweckungsbewegung um den Baptistenprediger William Miller erwartete 1844 die Wiederkunft Jesu. Nach dem Ausbleiben dieses Ereignisses interpretierte eine Gruppe von ihnen die errechnete Jahreszahl nicht als Datum der Wiederkunft, sondern als Beginn eines neuen Heilsabschnittes in der Geschichte, in dem Jesus Christus seinen Dienst als Hohepriester im himmlischen Heiligtum beginnt. Diese Lehre begründete zusammen mit dem Sabbat 1863 die STA-Glaubensgemeinschaft. Sie spielt im praktischen Leben der Gemeinde jedoch kaum noch eine Rolle. Außerhalb der STA konnte sich diese Lehre nicht etablieren und wird als unbiblisches Dogma abgelehnt (s. Literatur: Rüdiger Hauth). Unabhängig vom strittigen Geschehen findet auch das Datum (1844) außerhalb der STA keine Akzeptanz. Es basiert auf einer prophetischen Zeitkette aus dem Buch Daniel (bes. Kap. 8,13-19 EU), bei deren Anwendung nach adventistischer Auslegung die Kreuzigung Jesu im Jahre 31 n. Chr. stattgefunden hat. Das Datum der Kreuzigung Jesu wird dabei aufgrund der Prophezeiung von Daniel 9,24-27 EU berechnet.[40]

Literatur

Primärliteratur

Monographien

  • Biblisches Forschungskomitee der Euro-Afrika-Division (Hrsg.): Studien zur adventistischen Ekklesiologie.
  • Johannes Hartlapp: Siebenten-Tags-Adventisten im Nationalsozialismus - unter Berücksichtigung der geschichtlichen und theologischen Entwicklung in Deutschland von 1875 bis 1950. KKR 53, V&R unipress, Göttingen 2008, ISBN 3-89971-504-7.
  • Daniel Heinz: Church, State, and Religious Dissent. A History of Seventh-day Adventists in Austria, 1890-1975. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1993, ISBN 3-631-45553-4 (englisch).
  • Rüdiger Hauth: Adventisten. Evangelischer Presseverband für Bayern, München 1994, ISBN 3-583-50632-4.
  • Richard Müller: Adventisten, Sabbat, Reformation. Geht das Ruhetagsverständnis der Adventisten bis zur Zeit der Reformation zurück? Gleerup, Lund 1979, ISBN 91-400-4686-9.
  • Helmut Obst: Apostel und Propheten der Neuzeit. Gründer christlicher Religionsgemeinschaften des 19. und 20. Jahrhunderts. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2000, ISBN 3-525-55439-7.
  • Rolf J. Pöhler: Christsein heute. Gelebter Glaube. Saatkorn, Lüneburg 2007, ISBN 978-3-8150-7703-0.
  • Christian D. Schmidt: Zeit des Gerichts oder Gericht der Zeit? Ideologie und Eschatologie der Siebenten-Tags-Adventisten. Lembeck, Frankfurt am Main 1972, ISBN 3-87476-013-8.
  • Georg Schmid, Georg Otto Schmid (Hrsg.): Kirchen, Sekten, Religionen. Religiöse Gemeinschaften, weltanschauliche Gruppierungen und Psycho-Organisationen im deutschen Sprachraum. Theologischer Verlag Zürich 2003, ISBN 3-290-17215-5.
  • Thomas Steininger: Konfession und Sozialisation. Adventistische Identität zwischen Fundamentalismus und Postmoderne. Kirche und Konfession, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1993, ISBN 3-525-56537-2.
  • Udo Worschech: Vom Steinaltar zum Gemeindehaus. Der Wandel der Gottesverehrung und des Gottesdienstes von Abraham bis zur Entstehung der Adventgemeinde. Advent-Verlag in Saatkorn-Verlag, Lüneburg 2012, ISBN 978-3-8150-1404-2

Aufsätze

  • Floyd Greenleaf: Seventh Day Adventists. In: Hans J. Hillerbrand (Hrsg.): The Encyclopedia of Protestantism. Routledge, New York 2004, ISBN 0-415-92472-3 (Bd. 4).
  • Thomas Hase: Siebenten-Tags-Adventisten. In: re.form Leipzig (Hrsg.): Religionen in Leipzig. Campus, Leipzig 2003, ISBN 3-937218-00-9.
  • Konrad F. Müller: Die Frühgeschichte der Siebenten-Tags-Adventisten. Studia Irenica, Bd. 4, Gerstenberg, Hildesheim 1991
  • Frank M. Hasel: Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Eine Kirche stellt sich vor, in: Johann Hirnsperger, Christian Wessely, Alexander Bernhard (Hg.): Wege zum Heil? Religiöse Bekenntnisgemeinschaften in Österreich. Selbstdarstellung und theologische Reflexion. Styria: Graz u.a. 2001, S.115-141

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Kathleen Jones: 2014 Annual Statistical Report. (PDF) Church membership by world divisions (Table 5). Office of Archives, Statistics, and Research, Adventist World Headquarters, 30. Mai 2014, S. 4, abgerufen am 18. Juli 2014 (en-US).
  2. www.exadventist.com
  3. 2014 Annual Statistical Report. (PDF) Abgerufen am 18. Juli 2014.
  4. 2013 Annual Statistical Report. (PDF) Abgerufen am 18. Juli 2014.
  5. Seventh-day Adventist World Church Statistics (Stand 31. Dezember 2006) (Memento vom 29. Mai 2009 im Internet Archive)
  6. [1]
  7. Zentralredaktion: 35.195 Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland. In: „Adventistischer Pressedienst“. 14. Februar 2011, abgerufen am 18. März 2011: „35.195 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten gab es am 31. Dezember 2010 in Deutschland. Das sind 191 weniger als im Jahr zuvor. [...] Den 597 Taufen und Aufnahmen in die Freikirche standen im letzten Jahr 488 Todesfälle sowie 304 Austritte und Ausschlüsse gegenüber. Die Zahl der Adventgemeinden verringerte sich um zwei auf 570.“
  8. Zentralredaktion: 34.982 Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland. In: „Adventistischer Pressedienst“. 28. Februar 2013, abgerufen am 17. März 2013: „34.982 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten gab es am 31. Dezember 2012 in Deutschland. Das sind 117 weniger als im Jahr zuvor. 713 Taufen und Aufnahmen in die Freikirche standen im letzten Jahr 568 Todesfälle, 251 Austritte und Ausschlüsse sowie elf Abwanderungen ins Ausland gegenüber. Die Zahl der örtlichen Adventgemeinden verringerte sich um eine auf 563.“
  9. Herbert Bodenmann: Keine Sekte, sondern Freikirche. In: Der Zürcher Oberländer. Nr. 62 vom 14. März 2012, S. 24.
  10. Unsere Glaubenspunkte. Präambel. In: „Homepage der Freikirche Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland“. Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, abgerufen am 1. August 2011.
  11. Prof. Dr. Samuele Bacchiocchi, „From Sabbath to Sunday“, Einleitung, Gregorian Press, Rom 1977, Imprimatur.
  12. Wetzer/Welte, kath. Kirchenlexikon, VII, Art. Kirchenjahr
  13. Gemeindeordnung (Gemeindehandbuch). Advent, Lüneburg 2006, ISBN 978-3-8150-1812-5, S. 61
  14. Eine kurze Recherche am 5. September 2010 ergab, dass die Produkte tatsächlich in Reformhäusern, beispielsweise der Kette 'neuform' angeboten werden. Website der Firma 'De-Vau-Ge': http://www.de-vau-ge.de/
  15. The Inspiration of the Prophets. Visions and Physical Phenomena. Ellen G. White, Selected Messages Book 1, p. 36, Letter 55, 1905. In: „Sabbath School Network (SSNET)“. 22. Dezember 2008, abgerufen am 19. März 2011 (Ein Zitat aus Ellen Whites Schriften.): „I regard myself as a messenger, entrusted by the Lord with messages for His people.“
  16. Die Heilige Schrift
  17. Präambel zu den Glaubensüberzeugungen der STA
  18. Ein Beispiel einer gründlichen Auseinandersetzung aus adventistischer Sicht: Klaus Zachhuber: EVOLUTION oder Schöpfung? Wissenschaftliche Fakten und Argumente. Versuch einer Synthese. Europäisches Institut für Fernstudium, Bern 1983.
  19. Gemeindeordnung (Gemeindehandbuch) – Ausgabe 2006. Advent, Lüneburg ISBN 978-3-8150-1812-5, S. 114.
  20. Ebd.
  21. [2], abgefragt am 18. Juli 2014
  22. General Conference Session
  23. World Church Structure and Government, Punkt 4.
  24. [3]
  25. World Church Structure and Government, Punkt 3.
  26. www.adventist.org-Seventh-Day Adventist church manual
  27. History. In: „adventist.org“. General Conference of Seventh-day Adventists, abgerufen Format invalid (english): „The denomination was officially organized on May 21, 1863, when the movement included some 125 churches and 3,500 members.“
  28. Helmut Obst: Apostel und Propheten der Neuzeit, Seite 351. ISBN 978-3-525-55438-8, abgefragt am 22. Mai 2010
  29. Stefanie Theis: Religiosität von Russlanddeutschen. Kohlhammer, ISBN 978-3-17-018812-9, S.64.
  30. Kramer, Oskar, My Life p. 14 - Manuskript, IMS Ceder Town, Georgia. USA
  31. Emil Gugel, Vorsteher der Gemeinschaft in Württemberg in einer Pressemitteilung an Stuttgarter Neues Tagblatt vom 26. September 1918.
  32. Dresdner Neue Nachrichten vom 12. April 1918 - Pressemitteilung der Gemeinschaft.
  33. Daniel Heinz Dr.: Freikirchen und Juden im "Dritten Reich". V & R unipress, Göttingen, 2011 ISBN 978-3-89971-690-0, S. 284
  34. Tätigkeitsbericht Kriegs-Winterhilfswerk 1939/40, S. 3; Herausgegeben von der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten. Vorwort von: A. Mink, Vorsteher des Advent-Wohlfahrtswerkes.
  35. Artikel vom Advent-Verlag: Adventistisches Ehepaar als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt
  36. Daniel Heinz: WEIDNER, Jean Henri. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 18, Herzberg 2001, ISBN 3-88309-086-7, Sp. 1493–1495.
  37. Adventisten und Lutheraner im Gespräch. (PDF; 649 kB) Bericht über die bilateralen Gespräche zwischen dem Lutherischen Weltbund und der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten 1994-1998. In: „Website der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland“. 27. Februar 2000, abgerufen am 26. März 2011: „Nach wie vor bestehen erhebliche Unterschiede in der Lehre, aber es ist uns auch deutlich geworden, dass uns vieles verbindet: die Liebe zum Worte Gottes, das gemeinsame Erbe der Reformation, eine hohe Wertschätzung für das Werk und die Lehren Martin Luthers, das Eintreten für Religionsfreiheit und über allem die Frohe Botschaft von der Rechtfertigung aus Gnaden allein durch den Glauben. [...] Im Laufe der Gespräche zeigte sich, dass Lutheraner und Adventisten die nicht voneinander zu trennenden Grundsätze der Reformation ohne Abstriche vertreten: sola scriptura [allein die Schrift], solus Christus [allein Christus], sola fide [allein durch den Glauben], sola gratia [allein die Gnade]. Beide Kirchen betrachten sich als Erben der Reformation und als Nachfahren Luthers. Dieses gemeinsam geteilte Verständnis der Rechtfertigung durch den Glauben gibt uns heute die Möglichkeit zu sagen, dass beide Kirchen die Erlösung in einer Weise lehren, die im Wesentlichen übereinstimmt. [...] Im Lichte dieses beiderseitigen Verständnisses können wir sagen, dass sowohl Lutheraner als auch Adventisten in der Verkündigung des anderen ein wahrhaft biblisches Zeugnis zu hören vermögen. [...] Ungeachtet der Unterschiede in Gewichtung und Verständnis der Eschatologie, bekräftigen Lutheraner und Adventisten ihren gemeinsamen Glauben an Jesus als Erlöser, Rechtfertiger und Herrn der Geschichte.“
  38. 38,0 38,1 Siebenten-Tags-Adventisten: Weitere Klärungen angemahnt. Deutsches Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes (DNK/LWB) nimmt Stellung zum Bericht über die Gespräche zwischen dem LWB und den Siebenten-Tags-Adventisten. Deutsches Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes (DNK/LWB), 28. Januar 2002, archiviert vom Original am 27. September 2007; abgerufen am 26. März 2011: „Das Deutsche Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes (DNK/LWB) hat seine Stellungnahme zum Bericht über die bilateralen Gespräche zwischen dem Lutherischen Weltbund und der Generalkonferenz der Siebenten-Tags-Adventisten (STA) vorgelegt. [...] ‚Die Gespräche werden als Ausdruck dafür gewertet, dass sich die Adventisten in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich um Annäherung an die Kirchen in der Ökumene bemüht haben‘, heißt es in der Stellungnahme. Der Aussage, dass ‚eine weitgehende Übereinstimmung in unserem Verständnis des christlichen Glaubens erzielt‘ wurde, wie der Abschlussbericht formuliert, ‚geht weit über das hinaus, was nach Prüfung des vorliegenden Berichts festgestellt werden kann‘. Das Deutsche Nationalkomitee folgt [...] der Empfehlung, die STA als ‚weltweite christliche Gemeinschaft‘ zu respektieren, [...]. Weiter weisen die deutschen Lutheraner darauf hin, dass mit den Adventisten keine Abendmahlsgemeinschaft bestehe. Sie könne im Blick auf die gravierenden Unterschiede auch nicht empfohlen werden. Das DNK hält es für ‚problematisch‘, dass der Abschlussbericht der Gespräche zwischen LWB und STA von einer Übereinstimmung im Schriftverständnis spricht, obwohl gerade im Umgang mit der Bibel grundsätzliche Differenzen deutlich geworden sind. Moniert wird, dass lutherische Positionen im Text nicht oder nur unzureichend dargestellt werden. [...]“
  39. www.exadventist.com
  40. Das große Bibellexikon. 1. Sonderausgabe. Brockhaus, Wuppertal 2004, ISBN 3-417-24741-1; Brunnen, Gießen, ISBN 3-7655-5425-1, S. 684.

Weblinks

 Commons: Siebenten-Tags-Adventisten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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